Ausgabe: 2010/21, Finanzmarkt, Sinn, Gemeinwohl, EU-Ebene, EU, Ethik-Investment, Klaus Gabriel, Österreich
26.05.2010
Die zuletzt auf EU-Ebene in Angriff genommene Regulierung der Finanzwirtschaft sei im Blick auf das Gemeinwohl positiv zu bewerten, die zuletzt lancierten Vorschläge seien aber nicht weitreichend genug: Das sagte der Wiener Theologe und Ethik-Investment-Experte Klaus Gabriel über jüngste wirtschaftspolitische Entwicklungen. Die Politik müsse den Finanzmärkten strenge Regeln auferlegen. Zur Debatte über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer meinte Gabriel, nur auf Österreich-Ebene sei dies nicht zielführend: Investoren könnten in benachbarte Länder ausweichen. Auf EU-Ebene sei eine solche Maßnahme aber sinnvoll.