Der syrisch-katholische Erzbischof im nordirakischen Mossul, Basile Georges Casmoussa, ruft die internationale Gemeinschaft zu einem stärkeren Einsatz für verfolgte Christen in seiner Heimat auf. „Massiver Druck auf die irakische Regierung ist die einzige realistische Chance für uns Christen“, so Casmoussa. Es gäbe massive Schikanen gegen Christen, die mit Gewalt, Drohungen, Entführungen und Mord vertrieben werden sollen. Als jüngsten negativen Höhepunkt nannte Casmoussa einen Anschlag Anfang Mai auf einen Konvoi christlicher Studenten in der Nähe von Mossul. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehr als 180 verletzt.