Egal ob man sich gute Vorsätze zu Neujahr oder für den Tag X vornimmt: Ob aus den Vorhaben auch tatsächlich etwas wird oder ob sie nach wenigen Wochen in Vergessenheit geraten, das hängt von ein paar wesentlichen Faktoren ab.
Immer wieder nimmt man sich etwas vor: mehr Sport, weniger essen, mehr Zeit für die Familie. Immer wieder fasst man Vorsätze – und scheitert bei der Umsetzung. Etwas nur zu wollen ist eben zu wenig. Wer seine Ziele erreichen will, braucht einen Plan und sollte an folgende Punkte denken:
Verbindlich und konkret
„Ich sollte mehr für meine Fitness tun“, ist lediglich ein Vorhaben, ein Wunsch. Noch ist kein Ziel in Sicht und auch kein möglicher Weg dorthin. Also heißt es, ein konkretes Ziel zu formulieren, vielleicht sogar schriftlich. Welche Art(en) von Sport? Wie häufig? Vielleicht mit Steigerungsmöglichkeiten?
Plan und Kontrolle
Auch über das „Wie?“ sollte man sich gleich Gedanken machen. Es sollte nämlich kein „irgendwie“ sein, das „irgendwann“ gemacht wird. Das Ziel muss aber auch nicht mit einem einzigen Schritt verwirklicht werden. Oft sind es mehrere Etappen – man denke wieder an das Beispiel Fitness –, bis man ein Ziel überhaupt erreichen kann. Auf dem Weg dorthin helfen Zwischenergebnisse, die man kontrolliert und die auf dem weiteren Weg motivierend wirken.
Ausdauer
Erfolg stellt sich in der Regel nicht von heute auf morgen ein, Zeit und Geduld sind gefragt. Fehlendes Durchhaltevermögen gehört aber zu den häufigsten Gründen, warum ein noch so guter Plan oder eine wirklich erfolgversprechende Idee nicht bis zum Ziel verfolgt wird. Willenskraft ist notwendig, um nicht schon bei den ersten Hindernissen die Flinte ins Korn zu werfen und die guten Vorsätze aufs nächste Jahr zu verschieben.
Machbarkeit
Besonders dann, wenn Pläne in Gesellschaft anderer geschmiedet werden, kann es vorkommen, dass die Ziele zwar erstrebenswert, aber ganz und gar nicht realistisch sind. Erkennt man dann die Vorsätze als zu groß, wirkt das demotivierend und bremsend. Ein vorzeitiges Aufgeben ist sehr wahrscheinlich.
Persönliche Schmerzgrenze
Man muss den Leidensdruck schon selbst spüren, um erfolgreich etwas an seinen Gewohnheiten zu ändern. Es ist zum Beispiel deutlich schwieriger, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn man es „nur“ für andere tut und dabei selbst noch gerne an eine Zigarette denkt. Hat man hingegen selbst genug davon oder gibt es gar gesundheitliche Beschwerden, wirkt der persönliche Leidensdruck wie ein Motivationsmotor auf dem Weg zum Ziel. In diesem Fall bringt man auch wesentlich mehr Selbstdisziplin auf und lässt sich nicht so leicht von anderen Dingen ablenken.
Zeit einplanen
Viele Vorhaben gehen nicht so nebenbei im Alltag, sondern erfordern (regelmäßig) Zeitfenster. Schon das Freischaufeln von 30 Minuten täglich kann aber einen Vorsatz zum Kippen bringen.
So könnte es funktionieren
Ziele erreicht man am besten, indem man sie genau definiert: Was will und kann ich erreichen? Bis wann? Auf welchem Weg? Habe ich genug Zeit, Ausdauer und Leidensdruck, um die Sache durchzuziehen? Einige kleine Schritte sind dabei leichter zu bewerkstelligen als ein zu großer Schritt. Hat man eine Zwischenetappe erreicht, darf man sich durchaus belohnen, um dann weiter motiviert auf das Ziel zuzugehen. Oft helfen auch Mitstreiter/innen oder Verbündete, die das gleiche oder ähnliche Ziel verfolgen. «
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