Groß war das Interesse für die erste Veranstaltung „Erste Hilfe für die Seele“ am 6. Oktober im Pfarrsaal Peuerbach. 120 Menschen nutzten das Angebot, von Expert/innen einer psychosozialen Einrichtung (pro mente) sowie kirchlicher Beratungsstellen (Telefonseelsorge und BEZIEHUNGLEBEN.AT) Informationen zu Depression, Burn out und anderer psychi-scher Not zu erhalten. Eine der Referent/innen hat selbst drei Jahre unter schweren Depressionen gelitten. Berührend und ermutigend sprach sie darüber: „Es ist die Hölle“. Und sie schilderte, was ihr geholfen hat: In der Krise den Mut haben, Dinge zu ändern ... sich helfen lassen ... jede Depression hört einmal auf ... auch du kannst es schaffen ...Jutta Wimmer-Gasteiger, Psychotherapeutin bei pro mente, wies in Beantwortung einer Frage nach dem Wert von Buch-Ratgebern darauf hin, dass Therapie Beziehungsarbeit ist und ein Gegenüber braucht. „Heilung kann nur über Wahrgenommen- und Beantwortet-Werden passieren.“
120 Menschen kamen in den Pfarrsaal Peuerbach zu Vortrag und Diskussion „Erste Hilfe für die Seele“. Die nächsten Termine: Gampern (21. 10.), Garsten (4. 11.), Sarleinsbach (16. 11.) und Treffling (25. 11.) im jeweiligen Pfarrsaal/Pfarrzentrum. Beginn ist immer um 19.30 Uhr. Dazu laden herzlich ein: pro mente, EXIT sozial, ARCUS Sozialnetzwerk, TelefonSeelsorge, BEZIEHUNGLEBEN.AT, BehindertenSeelsorge, No Limits und KirchenZeitung gemeinsam mit der jeweiligen Pfarre.