800 Teilnehmer/innen beim Diözesantag von Katholischer Frauen- und Männerbewegung
Ausgabe: 2010/42, Diözesantag, KFB, KMB
20.10.2010
- Matthäus Fellinger
Um die „Machbarkeit des Lebens“ ging esbeim Diözesantag der Katholischen FrauenundMännerbewegung. Viele Teilnehmer/innenunterzeichneten einen Brief an InnenministerinFekter für mehr Humanität imUmgang mit gut integrierten Flüchtlingen.
Familie Komani darf nach Österreich zurückkehren,so das Innenministerium am Montag,18. Oktober. Das ist der erfreuliche Ausgangder Auseinandersetzungen um die Abschiebungzweier Zwillingsmädchen und ihres Vatersin den Kosovo. Die beim Diözesantag erhobeneForderung nach einem „respektvollenmenschlichen Umgang mit schutzbedürftigenMenschen“ hat Wirkung gezeigt. AuchLandeshauptmann Josef Pühringer sprachsich beim Diözesantag am 16. Oktober fürVeränderungen in der Asylpolitik aus. Es dürfekeine Ungleichbehandlungen geben.
Leben in Würde. Die Verantwortung für einLeben in Würde vom Beginn bis zum Ende isteines der zentralen gemeinsamen Anliegender Katholischen Frauen- und Männerbewegung.Konkret: Kinder, die mit Beeinträchtigungengeboren werden, dürften niemals als„Schadensfall“ betrachtet werden. Aufmerksamkeitbrauche das Leben auch in seinerEndphase. Diese könnte künftig noch deutlichlänger werden, wie der Gen-ForscherProf. Markus Hengstschläger ausführte. Hundertjährige,sagt er, werden eines Tages so fitsein wie heute 70-Jährige. Der gemeinsameDiözesantag war mit rund 800 Teilnehmer/innenüberaus gut besucht. DiözesanbischofLudwig Schwarz unterstrich die missionarischeAufgabe der Christen. „Wir sind nurdann Christen, wenn wir missionarisch leben– und unsere Hoffnung auch anderen weitergeben.“