In einem neuen Interview, das in der deutschen „Welt am Sonntag“ zu lesen ist, zieht Papst Franziskus Parallelen zwischen den Europas populistischen Bewegungen und dem Aufstieg Hitlers: „Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen, er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört. In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen“, sagte der Papst. Die Menschen würden einen Heilsbringer suchen, „der uns unsere Identität wiedergibt“. Zum vermeintlichen Schutz der eigenen Identität würden heute Mauern gebaut. Das sei schlimm.