Dr. Martin Füreder, in der Personalstelle der Diözese als Referent für Priester zuständig, informierte bei der Reihe „Gespräche zur Situation der Kirche“ des Bildungshauses Schloss Puchberg über die in den vergangenen 40 Jahren rapide gesunkene Zahl an Priestern und die daraus folgenden Konsequenzen. Waren 1972 424 Weltpriester in der Pfarrseelsorge, sind es heute 224 – mit höherem Durchschnittsalter. „Wir müssen uns auf priesterärmere Zeiten einstellen und die Priester müssen dazu den Pfarren helfen“, betonte Füreder. Mehrere Diskussionsteilnehmer/innen forderten von der Diözese, die sprachliche und theologische Qualität der Pastoral, vor allem der Gottesdienste, sicher zu stellen.