Landeshauptmann Josef Pühringer nutzt die ORF Friedenslichtreise um in Israel und Palästina Brücken zu Oberösterreich zu schlagen. Am Ölberg hat er die Linzer Bibelausstellung eröffnet.
„Dass wir das Friedenslicht nicht umsonst in die Welt tragen, sondern spüren, dass sich Friede um uns ausbreitet”. Das wünschte Landeshauptmann Josef Pühringer den mehr als 450 – in überwiegender Zahl – Oberösterreicher/innen, die die Entzündung des Friedenslichtes 2010 begleitet haben. Am 23. November frühmorgens brachte der 10-jährige Stefan Ivatovic das Friedenslicht aus der Grotte in der Bethlehemer Geburtskirche zu den gespannt wartenden Mitreisenden. Im Zuge der Friedenslichtreise eröffnete der Landeshauptmann auch die Bibelausstellung des Katholischen Bibelwerkes Linz in der Himmelfahrtskirche der Kaiserin Auguste Viktoria Stiftung am Ölberg, einer Einrichtung der evangelischen Kirche. Der Landeshauptmann hob die ökumenische Bedeutung des Ereignisses hervor: „Wenn wir heute das Gemeinsame vor das Trennende stellen, dann eignet sich die Bibel besonders gut.“ Die Schau, die er ein Erfolgsprodukt aus Oberösterreich nannte, soll deutschsprachigen Besucher/innen und Schüler/innen der deutschen Schule von Jerusalem ein Anstoß sein, sich abseits der Hektik des Pilgerbetriebes und des Schulstresses mit der Bibel zu beschäftigen. Franz Kogler, Leiter des Linzer Bibelwerkes, versteht die Ausstellung als Dienst an den Pilger/innen. Bei all den Eindrücken, die täglich auf sie bei den Führungen durch die historischen-Stätten des Heiligen Landes hereinbrechen, sollen sie den Blick auf die Bibel nicht verlieren. Ulrike Wohlrab, Pfarrerin an der Himmelfahrtskirche ist überzeugt, dass die Ausstellung so manche Fragen beantwortet, die bei den Pilger/innen auf ihren Reisen aufgeworfen werden. Die Schau ist bis Ende Februar 2011 zu sehen.