Steffi ist vom Spielen im langen Tag ganz müde geworden, sie verabschiedet sich von ihrer Puppe und sagt lächelnd: „Gute Nacht, bis Morgen!“
In das Traumland möchte sie wieder wandern und ihre kleinen Freunde will sie dort sehen, sehr oft durfte sie ihnen schon im Traum begegnen.
Barfuß, wie immer, ersehnt sie, mitten im Winter, über grüne Frühlingswiesen zu gehen, um dort den winzigen Zwergen zu begegnen.
Lächelnd macht sie ihre müden Augen zu; um ins Traumland zu wandern, braucht sie wirklich Ruh.
Plötzlich erlebt sie sich ganz schnell in den schönsten Träumen, in denen Bäume voller Früchte, wie im Schlaraffenland, den Weg säumen.
Kleine Zwerge sitzen lachend im hohen Gras. Alle blicken sie an, als käme sie gerade vom Mars.
Sie lächelt glücklich zurück und freut sich über ihr Glück.
Von den Bäumen pflückt sie sich, was ihr Herz begehrt, es hilft ihr dabei Knoggi, ein kleiner Zwerg.
Plötzlich fühlt Steffi Sehnsucht nach ihrer Mutter im Herzen, es fühlt sich so ähnlich an wie Schmerzen.
Muttis zärtliche Stimme und ihre wärmende Hand, sie fehlen ihr plötzlich mitten im Traum-Schlaraffenland.
Nichts mehr kann der kleinen Steffi Freude machen. Knoggi, der Zwerg sagt: „Steffi, du musst nur erwachen, dann kannst du wieder lachen.“
Unwichtig ist für sie das Schlaraffenland geworden, Steffi will zurück in einen neuen Morgen,
der in der Wirklichkeit ihr den Sonnenaufgang zeigt. Silbern glänzend ist die Landschaft jetzt im weißen Schnee-Winterkleid.
Ganz plötzlich wird Steffi aus ihrem Traum geweckt, sie liegt etwas verschlafen, doch wach, in ihrem Bett.
Muttis liebende Hände fühlt sie auf ihrer glühenden Wange, nun ist ihr wirklich vor nichts mehr bange.
Der liebe Gott hat Steffi wieder einen schönen Traum gegeben. Dankbar und mit Vorfreude ist sie aus ihm erwacht in die Wirklichkeit im wunderschönen Leben.