Mariä Lichtmess. So wird das Fest der „Darstellung des Herrn“ am 2. Februar nach wie vor von vielen genannt. Endlich wird es wieder licht.
Ausgabe: 2017/05
31.01.2017
In spürbaren Schritten gewinnt der Tag jetzt die Oberhand über die Nacht.
Mehr Licht! Das ist ein starker Wunsch in den Sorgen dieser Welt. Die Hoffnung möge endlich über die Bedrohungen die Oberhand gewinnen.
Der christliche Glaube verknüpft das „Lichtwerden“ mit Jesus Christus. „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast“, ruft der greise Simeon beim Anblick Jesu im Tempel. Am Lichtmess-Tag wird diese Stelle aus dem Lukasevangelium gelesen (Lk 2,22–40).
In den Pfarren werden zu Lichtmess die Kerzen für das kommende Jahr gesegnet. Das Licht soll nicht ausgehen.
Licht begleitet Christinnen und Christen durch ihr Leben. Die Taufkerze bringt das zum Ausdruck. Letztlich sollen Menschen selbst füreinander Lichtbringer sein. Den Täuflingen ist deshalb eine Patin oder ein Pate beiseitegestellt.
Zur die Bedeutung des Patenamtes lesen Sie Beschützer und Wegbegleiter