2007 haben die Linz AG Linien das „Jobticket“ eingeführt – ein Anreiz, mit Öffis zur Arbeit in Linz zu fahren. – Das Ticket kos–tet 226,80 Euro – was eine deutliche Ersparnis gegenüber einer herkömmlichen Jahreskarte bedeutet, für die 378 Euro zu zahlen sind. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen einen Kooperationsvertrag mit den Linz AG Linien abschließt, in dem es sich verpflichtet, pro Mitarbeiter/in einen „Solidarbeitrag“ von zwei Euro zu zahlen. Derzeit haben mehr als 220 Betriebe für 17.000 Mitarbeiter/innen eine aufrechte Jobticket-Vereinbarung.
Tanken
Durchschnittlich tankten Oberösterreichs Autofahrer/innen im vergangenen Jahr 940 Liter Sprit. Der Verkehrsclub Österreich VCÖ, der diese Zahlen vorstellte, hat Tipps für Autofahrer erstellt, wie sie Spritkosten verringern können. Die wichtigsten: Gleiten statt rasen, rasch in den nächsthöheren Gang schalten und damit niedrigtourig fahren, Fahrgemeinschaften bilden, bei kurzen Wegen das Auto stehen lassen. Und gerade jetzt im Winter gilt: Motor nicht am Stand warmlaufen lassen. www.vcoe.at
Autoverkehr
Die A7 bei der Zählstelle Linz-Neue Welt ist jene Autobahn in Oberösterreich mit dem meisten PKW-Verkehr. In den ersten elf Monaten des Jahres 2010 wurden hier 28,1 Millionen PKW gezählt. Mit dieser Verkehrs-Auswertung verbindet der VCÖ die Forderung nach mehr Bahnverbindungen für Pendler und einer S-Bahn für Oberösterreich. Der VCÖ weist aber auch darauf hin, dass da und dort der Autoverkehr leicht zurückgegangen ist. Der Verkehr nimmt vielerorts nicht mehr zu, das sei gut für die Klimaziele und die Luftqualität der Städte.