„Wo der Mensch mit Gott in Berührung kommt, reicht Reden nicht mehr aus – da ist Zeit zu singen und zu spielen“. Der international bekannte Organist und Kirchenmusiker Wolfgang Seifen (Berlin) verwies am 24. Jänner als Festredner bei der diesjährigen Thomasakademie der Katholischen Privatuniversität und des Priesterseminars Linz auf die Bedeutung der Musik in der Liturgie. Musik im christlichen Gottesdienst ist immer auf die liturgischen Texte bezogen. Es gehe nicht um Virtuosität. Das Sakrale des Gottesdienstes darf nicht durch das „Opernhafte“ überwuchert werden. Und: Durch die Musik im Gottesdienst lässt sich die „Freude an Gott als eine unerschöpfliche Macht“ zum Ausdruck bringen.