BRIEF_KASTEN
Christen und Muslime erzählen von ihren Festen
Fokolarbewegung Linz. Durch einen Zufall, der durch den muslimischen Mondkalender bedingt ist, waren sich heuer das muslimische Opferfest (6. bis 9. November) und das Martinsfest ganz nahe. Da bot es sich an, dass Muslime und Christen beim jährlichen „Interreligiösen Dialog“ der Folkorabewegung in Linz sich gegenseitig diese Feste vorstellen. Mehr als 50 Personen waren am 11. November 2011 in den Saal „Arche Noah“ der Wirtschaftskammer Linz gekommen, die Hälfte etwa Muslime. Das Opferfest ist das höchste islamische Fest und erinnert daran, dass Abraham die Glaubensprobe bestanden hat und seinen Sohn Ismael (in der Bibel Isaak) Gott geopfert hätte. Zum Feier gehört bis heute die Schlachtung des Schafs. Die Christen erklärten, wie es am Gedenktag des Bischofs Martin von Tours zum Laternenumzug gekommen ist. Eine Erklärung lautet: Trauernde Gläubige haben sich mit Fackeln entlang des Flusses aufgestellt, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Da nämlich der beliebte Bischof außerhalb seiner Bischofsstadt gestorben war, wurde sein Leichnam auf einem Boot zurück nach Tours gebracht. Zum Abschluss der Begegnung las ein Mitglied der Fokolarbewegung einen Abschnitt aus der Bibel, eine Muslima trug ein Gedicht aus der mystisch-islamischen Tradition vor.
E-Mail bremst Adventhektik
Adventbotschaften „aufatmen“. Das Bibelwerk Linz bietet zusammen mit der KirchenZeitung und zahlreichen anderen Kooperationspartner/innen auch heuer wieder die Möglichkeit, die Adventzeit in der Prägung des Kirchenjahres zu erfahren – als Zeit der Besinnung und der Entschleunigung auf das Weihnachtsfest hin. Über E-Mail wird täglich ein Impuls verschickt: Dieser besteht jeweils aus einem Bibelvers (aus einer der liturgischen Tageslesungen), einem meditativen Bild und einem aktualisierenden Text. Die Impulse laden ein, sich selber eine tägliche Zeit des Innehaltens zu gönnen.
Die E-Mail-Aktion ist kostenlos, beginnt mit dem 1. Adventsonntag und endet automatisch am 6. Jänner.
Anmeldung jederzeit unter www.dioezese-linz.at/aufatmen
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