Die Eile hat viele Figuren. Die Erledigungs-Eile trachtet, rasch etwas hinter sich zu bringen. Die Flucht-Eile läuft davon. Die Sorge-Eile lässt sich in den Dienst nehmen. Die Freude-Eile will sich gemeinsam freuen.
Ausgabe: 49/2011, Rätsel, Besuchs-Eile, Eile, Figuren, Sorge, einkaufen, besorgen, Elisabeth-Darstellung
28.12.2011
- Ernst Gansinger
Vor lauter Einkaufen und Besorgen und weihnachtlichem Vorbereiten vergeht die Adventszeit ohne Rast und Zeit-Schonung. Auch Maria hatte es eilig, als sie vom Engel erfuhr, dass sie einen Sohn gebären wird, dem sie den Namen Jesus geben soll. Aber ihre Eile galt nicht dem Haben, sondern dem Sein, der Pflege von Beziehung. Sie eilte zu ihrer Verwandten Elisabet, die ebenfalls ein Kind erwartete. Dort blieb sie – uneilig – etwa drei Monate bis zur Zeit der Geburt von Elisabets Sohn. Besuchen, teilhaben am gegenseitigen Glück, sich miteinander freuen, sich miteinander vorbereiten – dafür bleibt in der Hektik des Habens und Beschaffens oft wenig Zeit.
Machen Sie mit: Wie heißt Elisabets Sohn, wie ihre Mutter, wie ihr Vater? Schicken Sie Ihre Antwort bis Freitag, 16. Dezember. Wir verlosen einen Bastelspaß für Familien, Krippenfreunde und Sammler – eine Tiroler Barockkrippe (Krippenbogen mit 24 Figuren zum Ausschneiden), zur Verfügung gestellt vom Tyrolia-Verlag, Preis: 14,95 €. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 47 hat Elisabeth Strutzenberger aus Wels gewonnen. (Der Prophet hieß Johannes, die Rachsüchtige war Herodias und Herodes war der Herrscher.)