Wo heute der Stall von Bethlehem ist; Klimaschutz - bitte warten;
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Ausgabe: 50/2011, Stall, Bethelhem, schenken, Sinn, Tonkrippe, Klimaschutz, Klimagipfel, Erderwärumg
28.12.2011
Wo heute der Stall von Bethlehem ist
„Schenken mit Sinn“ – wer will das nicht zu Weihnachten. Manchmal gelingt es besser, manchmal schlechter. Auch wenn die vielen Schnorrbriefe, die jetzt fast täglich eintreffen, nerven – vielleicht aber können uns ein Esel oder eine Ziege für arme Familien in Äthiopien und Burundi, ein Babystartpaket, ein paar Sterne aus Olivenholz oder eine kleine Tonkrippe aus Peru doch einen neuen Schenk-Anstoß geben. Ein weihnachtlicher Blick über den eigenen Tellerrand; dorthin, wo heute der Stall von Bethlehem steht.
Hans Baumgartner
Klimaschutz –bitte warten
Erschöpft waren sie, die Teilnehmer des Klimagipfels in Durban/Südafrika nach den Verhandlungsmarathons. Und das Ergebnis? Ist es wirklich ein „gewaltiger Schritt nach vorne“, wie die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard meinte, wenn ein Klimaschutzvertrag bis 2015 erarbeitet werden soll, der erst 2020 in Kraft tritt? Für kritische Klimaschützer sicher nicht. Warten ist nun angesagt; doch in dieser Zeit bis 2020 werden die Treibhausgasemissionen weiter ausgestoßen, geht die Erderwärmung stetig voran. Immerhin haben sich in Durban auch jene Länder für ein rechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen bereiterklärt, die zu den Klimasündern par excellence zählen: China, Indien, die USA. Ob sie ihre Ziele zur Minderung des Treibhausgasausstoßes dann auch wirklich einhalten oder ob sie nur auf Zeit spielen – wir werden sehen. Wie singt Hubert von Goisern in seinem aktuellen Hit so passend: „wonn ma long so weiter hoazen, brennt da Haut“.
Susanne Huber