„Meine Seele preist voll Freude den Herrn, mein Geist ist voll Jubel über Gott, meinen Retter.“
Mit diesem Satz beginnt Maria den Lobgesang als Antwort auf die Begrüßung ihrer Verwandten Elisabet.
Der Jubel in der Kirche ist oft leise geworden. Viel hörbarer ist die Jubelstimmung über Umsätze und Zuwächse, über vermehrtes Haben. Maria jubelt über ganz anderes – über die großen Taten des Mächtigen, darüber, dass er Hochmütige zerstreut, Mächtige vom Thron stürzt und Niedrige erhöht. Ein revolutionärer Gesang! Wie kleinmütig dagegen sind vielfach heutige Christen. Sie wagen nicht, an Thronstürze zu denken, geschweige denn, sie zu erhoffen.
Machen Sie mit bei einer vorweihnachtlichen Übung: Wo sehen Sie Mächtige auf ihrem Thron? Wo gilt es, Niedrige zu erhöhen?
Schicken Sie uns Ihre Gedanken dazu bis Mittwoch, 21. Dezember. Wir verlosen das Buch „Karpfn, Keks und Kerzenschein. Ein Weihnachtspanoptikum“ von Hans Dieter Mairinger, illustriert von Christine Ortner, erschienen im OberösterreichVerlag, 2011, erhältlich auch im Behelfsdienst der Diözese Linz, Preis: 14,95 €. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 48 (der Engel Gabriel hat Maria die Botschaft gebracht) hat Karl Kainz aus Leonding gewonnen.