Die beiden Wahloberösterreicher Gunther und Gisela Gensch haben an die KirchenZeitung ein Bild aus China geschickt, das eine kuriose Situation zeigt: Obwohl von den 1,3 Milliarden Bewohnern Chinas höchstens 30 Millionen Christen sind, wird im ganzen Land Weihnachten gefeiert. Das Fest hat sich völlig verselbstständigt und hat – mit Ausnahme bei der winzigen Minderheit der Christen – keinen Bezug zu Jesus Christus. Schon im November gibt es Weihnachtsbeleuchtung und Dekoration zu kaufen. Die Chinesen halten Weihnachten für ein ureigenes chinesisches Fest, bei dem „Der alte Mann der Heiligen Nacht“ – so die chinesische Übersetzung für Weihnachtsmann – hübsch eingepackte Geschenke bringt. Beides, das Schenken und die fantasievolle Verpackung sind in China wichtig, erklärt das Ehepaar Gensch. Niemand will zur Kenntnis nehmen, dass Weihnachten von den USA nach China geschwappt ist. Das Ehepaar Gensch fand die Grabstätte der Chinamartyrer P. Anton Schröksnadel und P. Theophil Ruderstaller (OÖ, + 1946) ) (die KIZ berichtete).