Ungesunde Rating-Hysterie; Öfter mal herzhaft lachen;
Kommentare
Ausgabe: 2012/03, Kommentare, Rating-Hysterie, ungesund, Tränen, Vorsatz, Gesellschaft
23.01.2012
- Hans Baumgartner, Susanne Huber
Ungesunde Rating-Hysterie
Die US-amerikanische Ratingagentur Standard&Poor’s hat die Kreditbonität Österreichs und weiterer Euro-Länder herabgestuft. Darüber herrscht helle Aufregung in den Medien und in der Politik. Wer hat vor vier Jahren überhaupt gewusst, dass es diese Agenturen gibt. Im besten Fall Anleger, die sich auf das Rating verlassen haben und dann bei Ausbruch der Wirtschaftskrise feststellen mussten, dass die selbsternannten „Päpste“ des Finanzmarktes mit ihren Ratings keine der Blasen, die damals spektakulär geplatzt sind, vorhergesagt haben. Man sollte etwas gelassener mit den Gurus des Finanzkapitalismus umgehen, zumal sie gerade dort, wo es am nötigsten wäre, bei der Neuregelung der Finanzmärkte, verräterisch schweigen. Sie dienen nämlich zuerst dem Geld und nicht dem Gemeinwohl.
Hans Baumgartner
Öfter mal herzhaft lachen
Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht, aus vollem Herzen, prustend, bis die Tränen gekommen sind? Für all jene, bei denen es schon eine Weile her ist – das wäre doch ein guter Vorsatz für das noch sehr junge Jahr 2012: darauf zu achten, so oft wie möglich zu lachen; und zwar in Gesellschaft. Britische Biologen haben das wieder einmal bestätigt. Gemeinsames Lachen aus vollem Hals – grinsen zählt nicht – setzt Endorphine frei, die glücklich machen, die das Wohlbefinden steigern und Schmerzen lindern. Also, öfter mal herzhaft lachen, den Ernst des Alltags hinten anstellen, die Dinge mit Humor betrachten. Das bringt Freude in unser oft so hektisches Leben und erhellt die Stimmung.
Susanne Huber