- Sebastian Gruber aus Wels ist Regionsassistent bei der Katholischen Jugend.
Sebastian ist ein relativ häufig zu findender traditioneller Name. Scheinbar war er sogar einmal ein Modename, obwohl das meine Eltern nicht unbedingt dazu bewogen hat, mich Sebastian zu nennen. Ich habe diesen von meinem Urgroßvater, der wie ich Sebastian hieß. Mein Namenspatron ist christlicher Märtyrer und Schutzheiliger gegen die Pest. Der Legende nach wurde der römische Soldat zur Zeit der Christenverfolgung von Kaiser Diokletian zum Tode verurteilt, als dieser von Sebastians Glauben erfuhr. Er überlebte aber die Pfeile, die ihn töten sollten (daher wird Sebastian mit Pfeilen in der Brust dargestellt), und ging, als er sich wieder erholt hatte, zum Kaiser, um diesem die Sinnlosigkeit der Verfolgungen vor Augen zu führen, was dann seinen Tod bedeutete. An ihm bewundere ich, dass er trotz der drohenden Konsequenzen zu seiner Überzeugung, dem christlichen Glauben, gestanden ist. Ich denke, gerade in einer Gesellschaft, in der Werte leider zunehmend weniger Rolle spielen, kann er uns ein Vorbild sein.