Zum Jahreswechsel haben zahlreiche Briefe von Oberösterreichs Missionar/innen die KIZ-Redaktion erreicht.
Peru. Aus Peru schreibt Pfarrer Franz Windischhofer, dass ihm die Jugend in seiner Pfarre Hoffnung gibt. Sie sind offen und ehrlich bemüht. Darum ist ihm die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen ein großes Anliegen. „Erfreulich ist, dass staatliche Stellen meine Arbeit anerkennen. So wurde ich vom Bürgermeister der Provinz Caylloma als ‚Hijo Ilustre‘, als ‚Berühmter Sohn der Provinz‘ ausgezeichnet; etwas übertrieben, aber letztlich kommt dieses Verdienst Ihnen allen zu, die sie mich schon so lange unterstützen.“
P. Lois Ortner SVD – Philippinen. P. Lois Ortner erzählt von der guten Zusammenarbeit mit den Schulen, Eltern und Kindern. „Unser Verhältnis ist wirklich sehr freundlich und hilfsbereit. Bei den Festtagen sind es ja hauptsächlich die Schüler/innen, die allem Glanz und sichtbare Freude verleihen.“ Ein Schwerpunkt in der Pfarre ist die Anbetung: „Für mich selber sind diese Anbetungsstunden die schönsten des Lebens. Nicht nur, weil sie stressfrei, sondern weil sie von so viel himmlischem Frieden umgeben sind.“
P. Günther Ecklbauer OMI – Pakistan. Auf ein Jahr mit viel Auf und Ab blickt P. Günther Ecklbauer zurück. Noch immer beansprucht ihn die Hilfe für die Opfer der Flut vom Sommer 2010. Dank der Wohltäter kann er Familien beim Bau von Häusern oder neuen Dächern unterstützen. Der Rechtsstreit um den Grund und Boden, auf dem mehrere Christendörfer der Pfarre von P. Günther stehen, ist eine unendliche Geschichte. Das Gericht gab den Christen recht, das Zentralgrundamt erkannte die Entscheidung nicht an und jetzt ist wieder das Gericht eingeschaltet. „Es ist gar nicht möglich zu bewerten, was gut war und was weniger. (...) Es ist genug, es anzunehmen und vetrauensvoll in Gottes Hand zu legen.“
Sr. Bertholde Polterauer – Simbabwe. Sr. Bertholde lebt in einem Waisenhaus in Simbabwe (Afrika). 50-mal hat sie schon Weihnachten in Afrika gefeiert. „Aber immer wieder werden liebe Erinnerungen an die Heimat wach.“ Kurz vor Weihnachten haben die Schwestern ein einjähriges Kind – ausgesetzt am Bahndamm – gefunden. „So ist das Christkind heuer schon früher zu uns gekommen.“
Barreiras (Brasilien) – Christian Mayr. „Nachdem ich von allen insgesamt 20 Priestern der Diözese am längsten (elf Jahre) in derselben Pfarre diene, werde ich versetzt. So wie es aussieht, komme ich nach Mimoso. Das ist das Zentrum des Soja- und Baumwollanbaus mit starken sozialen Kontrasten. Inzwischen ist die Stadt dreimal so groß (ca. 60.000 Einwohner) und hat drei Pfarren. Um den verstorbenen Bischof Richard Weberberger zu ehren, ließ sein Nachfolger eine Ausstellung über sein Leben zusammenstellen.“
Tansania – Hans Hummer. Pfarrer Hans Humer dankt allen, die die Arbeit in Kayanga Unterstützen: im Gebet, im Aneinander-Denken, im Kontakt-Halten, finanziell und ideell.