„Wir wollen endlich vom Reden zum Tun kommen, damit nicht noch mehr Kinder auf dem Bildungsweg verloren gehen“. Daniel Landau, Obmann von „Zukunft.Bildung“, ist Kopf der Woche.
Wirtschaft, Caritas, Armutskonferenz und viele andere haben sich zusammengeschlossen, um für notwendige Maßnahmen im Bildungsbereich Druck zu machen. „Wir sind eine Allianz, die sich um Durchsetzung bemüht, geredet ist schon genug worden“, sagt der Obmann der Plattform „Zukunft.Bildung“, Daniel Landau. „Wir können es uns nicht leisten, dass so viele Talente zu wenig oder gar nicht gefördert werden“, meint Landau. Das sei auch eine Frage für den Wirtschaftsstandort Österreich, „aber mir geht es vor allem um die pädagogische und menschliche Seite. Denn Bildung bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben, Bildung vermittelt Selbstwertgefühl und Lebenschancen.“ Erstes Aktionsfeld der Plattform ist die Elementarbildung (Kindergarten und Volksschule), „weil dieser Bereich ganz entscheidend dafür ist, wie spätere Bildungsverläufe aussehen“, sagt Landau. Und weil man sich momentan politisch um diesen zentralen Bereich zu wenig kümmere.
Spannend. Daniel Landau ist der jüngere Bruder des Wiener Caritasdirektors Michael und er findet es „sehr spannend, dass wir erstmals so eng gesellschaftspolitisch miteinander arbeiten“. Studiert hat Landau u. a. Wirtschaft, Musik (Dirigieren) und Mathematik. Nach mehreren Jahren bei den Wiener Sängerknaben wechselte er an das Evangelische Gymnasium und Werkschulheim. Außerdem ist er in der künstlerischen Leitung des Konservatoriums Prayner tätig. In der Plattform arbeitet er ehrenamtlich.