Welttag der Kranken. Jeweils am 11. Februar, am Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, wird von der katholischen Kirche der Welttag der Kranken begangen. Anna Seyfried, Referentin für die Krankenhauspastoral der Diözese, erinnert an die Bedeutung dieses Tages auch für die gesunden Menschen: „Er ist ein Hinweis, dass Krankheit einen Teil des Lebens darstellt, um den niemand herumkommt.“ Immer wieder machen auch Seelsorger/innen am Spitalsbett die Erfahrung, dass sich Patienten für ihr Leiden schämen oder sogar schuldig fühlen, weil sie ihren Pflichten und Aufgaben nicht nachkommen können. „Der Kranke hat das Recht, krank zu sein, und verdient Respekt“, appelliert Seyfried und fährt fort: Die Krankenhausseelsorger erleben die Menschen im Spital oft als Lehrmeister. „Kranke öffnen uns uns nicht selten die Augen dafür, welche Werte trotz eingeschränkter Möglichkeiten, auch im Leid und Schmerz tragfähig sind.“ Die Krankenhausseelsorger/innen sind mit den tiefsten Fragen der Patienten konfrontiert, die sich – nach Kardinal Franz König – zusammenfassen lassen in: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Hilfe bei dieser existenziellen Suche zu geben, muss die ganz vordringliche Aufgabe der Seelsorge sein. „Konfessionelle Grenzziehungen müssen dabei zurücktreten, hier ist die bestmögliche ökumenische Zusammenarbeit gefordert“, so Seyfried. Die evangelische und katholische Kirche gründen soeben einen österreichweiten Dachverband, der verpflichtende Mindeststandards für die Krankenhausseelsorge einführt und der allen Religionen offen steht.
Wie Dr. Siegfried Wlasaty (ehemals PÄDAK-Direktor in Linz) mit seinem Leiden umgeht: siehe morgens. mittags. abends. nachts.