Nach den Pfarrgemeinderats-Wahlen am 18. März werden an vielen Orten schon Ideen für Projekte in den Pfarren gewälzt. Zwei junge Frauen, Kerstin Hartl und Eva Niederleithner, erzählten der KirchenZeitung, was sie sich vorgenommen haben.
Diesen Donnerstag ist es in Vorderweißenbach so weit. Nach der PfarrgemeinderatsWahl am 18. März geht die erste Sitzung der neuen Periode über die Bühne. Mit dabei wird auch Kerstin Hartl sein. Bereits zum zweiten Mal ist die 22-Jährige Teil dieses Gremiums. Als amtliche Jugendvertreterin möchte sie für eine Kirche sorgen, die auch für Teenager und junge Erwachsene attraktiv ist. Sie möchte auf Bewährtes setzen und das Rad nicht unbedingt neu erfinden. So sind die Jugendmessen und Vespern für Junge sehr beliebt in Vorderweißenbach. Gepflegt wird ein offener Umgang mit Glaubensfragen. Das Thema bei der Jugendmesse letzten Sonntag: „Wer's glaubt, wird selig“. „Es ging um Fragen wie den Glauben an ein Leben nach dem Tod“, erklärt Kerstin Hartl.
Gute Zusammenarbeit. Für sie ist der Pfarrgemeinderat in erster Linie für den Austausch der einzelnen Gruppen da. Das funktioniere sehr gut und reibungslos. Gänzlich neu im Pfarrgemeinderat ihrer Pfarre St. Martin im Mühlkreis ist dagegen Eva Niederleithner (25). Auch sie ist als amtliche Vertreterin der Jugend dabei. „Ich bin froh, dass mit der Jungscharvertreterin noch eine zweite Junge im Pfarrgemeinderat sitzt“, sagt sie: „So können wir mehr ausrichten.“ Eva Niederleithner will naturgemäß besonders die Interessen der jugendlichen Pfarrbevölkerung vertreten. „Wie das alles abläuft lasse ich aber noch auf mich zukommen.“ Einen Vorsatz hat sie aber schon: „Ich will, dass die Leute noch besser erfahren, was der Pfarrgemeinderat alles macht.“ Ein Ziel von ihr ist außerdem, wie bei Kerstin Hartl, Gleichaltrige für die Kirche zu begeistern.