Senftenbach. Die „Heimat für Jung und Alt“ – das neue Pfarrheim – wird am 6. Mai von Altbischof Maximilian Aichern gesegnet. Das Heim soll – so die Pfarre – auch ein „Platz zum Innehalten und Feiern“ sowie „geistiger und kultureller Mittelpunkt des Dorfes“ sein.
Mehrere Gründe zum Feiern. Im Jahr 2008 wurde der alte Pfarrhof verkauft; im September 2010 wurde auf einem erworbenen Grundstück, das an die Kirche angrenzt, der Neubau des Pfarrheimes begonnen. Eine neue Gestalt bekam auch der Vorplatz. Wenn am 6. Mai das Heim seiner Bestimmung übergeben wird, kann Senftenbach noch einen weiteren Anlass feiern: die Verleihung der Ortstafel „Gesunde Gemeinde“.
Offenes Heim. Pfarrer Dechant Dr. Roman Gawlik, PGR-Obmann Manfred Murauer und die kirchliche wie auch die weltliche Gemeinde freuen sich darüber, dass viele Initiativen und Gruppen einerseits durch 1.300 Stunden Eigenleistungen viel zum Werden des Zentrums beigetragen haben, andererseits nun im Heim einen guten Platz haben. Die zwei Gruppenräume, eine Küche, ein Arbeitszimmer, Kanzlei und Archiv werden schon jetzt intensiv genutzt, nicht nur von der Pfarre (Vorträge, Sitzungen, Jungschar ...). Auch örtlichen Vereinen steht das Heim zur Verfügung, etwa den Kinderfreunden oder dem Stammtisch pflegender Angehöriger. Die Baukosten betrugen 545.000 Euro. Die Hälfte finanziert die Diözese, aus Landesmitteln kommen 143.000 Euro (Kulturabteilung und Bedarfszuweisungsmittel des Landes für Gemeinden). Das Straßenbaureferat hat für die Neugestaltung der Flächen vor dem Zentrum fast 65.000 Euro geleistet (der Betrag ist nicht in der Bausumme inkludiert). Die Pfarre brachte bisher durch Spenden, eine Haussammlung und den Verkauf des alten Pfarrhofes 65.000 Euro auf. Um die noch offenen 70.000 Euro decken zu können, denkt die Pfarre unter anderem an eine weitere Haussammlung.