Vortrag von Karl Wallner in Gallspach --- 60 Jahre Katholische Frauenbewegung St. Peter/Wimberg --- Sozialmissbrauch „erfunden“ --- Besuchsdienst der Pfarre Kirchdorf
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22.08.2012
Gallspach Der Vortrag von Prof. Karl Wallner aus Heiligenkreuz zog am 9. August über 450 Personen in den Gallspacher Kursaal. „Glaubenslust statt Glaubensfrust“ so der Titel des Vortrages. Wallner zeigte auf, dass der Glaube lebendig ist und wie er in seinem Leben Einzug hält. „Er verstand es, grundlegende Lebensfragen aus christlicher Sicht praxisnah aufzubereiten. Sowohl als Vortragender wie auch als Pater, Jugendseelsorger, Professor und Mönch konnte er ansteckende Begeisterung vermitteln“, freut sich Sonja Sallaberger vom Pastoralteam der Pfarre Gallspach.
St. Peter/Wimberg. 60 Jahre Katholische Frauenbewegung (kfb) St. Peter/Wimberg feierte die Bevölkerung am 15. August 2012 mit einem Festgottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Karl Arbeithuber. Die Festansprache hielt die stellvertretende Vorsitzende der kfb Österreich, Veronika Pernsteiner. Sie dankte den Leitungsfrauen der vergangenen 60 Jahre und betonte, dass 60 Jahre Beständigkeit nur durch Verbindlichkeit und Zugehörigkeitsgefühl funktionieren. 270 Mitglieder zählt die kfb in St. Peter. Ihnen dankte Pfarrer Karl Arbeithuber auch für die vielen Beiträge zu Humor und Unterhaltung in der Pfarre.
Sozialmissbrauch „erfunden“
Einen angeblichen Krankenstandsmissbrauch prangerte die Wirtschaftskammer Oberösterreich im Juni an. Eine Kellnerin hätte während des Krankenstandes Party-Bilder von sich auf Facebook gepostet. Die Wirtschaftskammer kündigte gleichzeitig an sie werde, „Sozialmissbrauch dieser Art zukünftig regelmäßig öffentlich machen“. Der Fall schlug mediale Wellen bis nach Russland. „Die Wirtschaftskammer hat falsche Tatsachen erfunden“ vermeldet die Arbeiterkammer Oberösterreich nun via Aussendung. Eine Prüfung durch eine Rechtsexpertin der Arbeiterkammer habe ergeben: Die Frau war zum besagten Zeitpunkt gar nicht in Beschäftigung, sondern arbeitssuchend – ihr früherer Arbeitgeber, hatte sie während ihr-es Krankenstands entlassen. Am Abend, an dem sie ausgegangen war, war sie bereits gesundgeschrieben, weil sie zuvor ein Probearbeiten in einer möglichen neuen Arbeitsstelle hatte. Sie intervenierte beim Arbeitgeber und erreichte eine Umwandlung der ungerechtfertigten Entlassung in eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses. Die Frau wird laut Arbeiterkammer dadurch die ihr zustehenden Beendigungsansprüche bekommen.
Besuchsdienst der Pfarre Kirchdorf
Den Bürger aus Kirchdorf/inndenen, die Alters- u. Pflegeheim Obernberg/Inn wohnen, wird das aktuelle Pfarrblatt aus der Pfarre Kirchdorf am Inn persönlich gebracht. Der Besuchsdienst holt auch die Senioren, wenn es ihr gesundheitlicher Zustand erlaubt, zu besonderen Festlichkeiten und feiert mit ihnen. In Verbindung damit stellt auch Bürgermeister Josef Schöppl gemeinsam mit Vizebürgermeist- erin Andrea Schachinger, den Bewohner/innen in regelmäßigen Abständen, die aktuellen Gemeindenachrichten zu.