Nach zehn Jahren wechselt der Priester Wolfgang Schnölzer von Aspach und Höhnhart nach Braunau-St. Stephan. Dort rechnet er fix damit, dass für ihn Verantwortung für weitere Pfarren dazukommen wird.
„Er hat unsere Pfarre mit Geschick und großem persönlichen Einsatz geleitet“, streut Lieselotte Fuchs von der Katholischen Frauenbewegung Aspach Pfarrer Wolfgang Schnölzer zum Abschied Rosen. „Wir verlieren mit ihm einen charismatischen Priester, der uns mit seinen schönen liturgischen Feiern die Nähe Gottes erfahrbar gemacht hat.“ Wolfgang Schnölzer war seit 2002 für Aspach zuständig, später auch für Höhnhart. In dieser Zeit hat er sich eine „engagierte Laienmitarbeit, die eine Pfarre erst lebendig macht“ aufgebaut. Seine Wirkungsstätte gewechselt hat der Geistliche auch, weil ihn die Diözesanleitung darum gebeten hat. „Sie haben gesagt, ich würde nach Braunau-St. Stephan gut passen.“ Für den 45-jährigen Priester ist klar, dass es ein guter Zeitpunkt zum Wechseln ist, auch wenn ihm der Abschied nicht leicht gefallen ist. Bei „nur“ einer Pfarre wird es wohl auch in Braunau nicht bleiben, rechnet Schnölzer: „Ich bin da realistisch. Wenn kein Wunder passiert, kommt noch was dazu“. In Aspach und Höhnhart habe er das ständige Pendeln schwierig gefunden: „Nach der Messe hieß es oft, schnell rein ins Auto. Man läuft oft an den Leuten vorbei. Das ist schade.“