Die von der Diözese Linz in den letzten Jahren eingeleiteten Maßnahmen zur Gestaltung der Seelsorge unter heutigen Bedingungen zeigen Früchte. Oberösterreichs Dechanten zeichneten bei ihrer Herbstkonferenz am 12. und 13. September dieses positive Bild. „Das Miteinander ist ein Gebot der Zukunft“, betont Generaldechant Franz Wild. Mit der Einführung von Seelsorgeteams in bereits 42 Pfarren, ebenso durch die Strukturierung in Seelsorgeräume, wurde viel Positives erreicht. Grenzen zwischen Pfarren sind fließend geworden, meint Wild. Die Reformschritte sind dringend. Man hätte nicht mehr Angst, dass andere einem etwas abschauen. Besonders im Bildungsbereich, auch in der Sakramentenvorbereitung oder beim Abstimmen der Gottesdienstzeiten, wird bereits viel gemeinsam geplant und durchgeführt. In den Dekanaten soll nun eine Bestandsaufnahme gemacht werden, um einen Überblick über gelungene Kooperationsprojekte zu bekommen. Bereits sechs Dekanate haben sich einem aufwändigen „Dekanatsprozess“ unterzogen, um sich auf die Zukunft hin neu auszurichten. In jeder fünften Pfarre ist der Priester über 70 Jahre alt. Dass man in Oberösterreich bereits frühzeitig neue Wege beschritten hat, kommt der Diözese nun zugute. Bei der Konferenz wurden P. Klaudius Wintz OSB für das Dekanat Kremsmünster und Pfarrer Manfred Wageneder für das Dekanat Freistadt als Dechanten angelobt.