Viele Barrieren stehen einer selbstverständichen und gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben von Menschen mit Behinderungen im Wege.
FRISBI, das Zentrum für Freizeit – Sport – Bildung des Diakoniewerkes, feierte am 30. Oktober sein 30-jähriges Bestehen mit einer Enquete zu den Möglichkeiten und Grenzen inklusiver (teilhabender) Bildung. Den etwa 100 Teilnehmer/innen an der Enquete im O.K Centrum in Linz sprach Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl aus der Seele, wenn er als Handlungsauftrag formulierte, nicht für die Menschen mit Beeinträchtigungen etwas zu tun, sondern einen Weg von Anfang an mit ihnen zu gehen. Inklusiv, exklusiv. Inklusive Erwachsenenbildung habe auch Grenzen, meinte Dr. Karl Ackermann. Denn Menschen mit und ohne Behinderungen haben ein großes Bedürfnis nach „Eigenkultur“. Außerdem fänden Angebote für Menschen mit mehrfacher Behinderung wenig „nichtbehinderte“ Anhänger. Dennoch sei es wichtig, hinaus aus den Institutionen zu gehen. Mag. Gerhard Breitenberger vom Diakoniewerk meinte, es brauche inklusiv und exklusiv. Exklusiv weniger in der Freizeit als in der Bildung, denn sie müsse auf die Zielgruppe abgestimmt sein, um Lernen zu ermöglichen.
FRISBI
FRISBI, das „Zentrum für Freizeit – Sport – Bildung“ des Diakoniewerkes Gallneukirchen veranstaltet oder initiiert vorzugsweise in Kooperation mit Bildungs- und Freizeitanbietern unter dem Aspekt Inklusion verschiedene Angebote: berufliche Bildungsangebote, Vermittlung von Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen, Freizeitbildung wie Töpfern, Stricken oder Ausflüge, inklusive Freizeitangebote – soziale Treffpunkte, Freundeskreispartys, Café Dienstag und den integrativen Jugendtreff STUWE, der 2012 mit dem Solidaritätspreis der KirchenZeitung ausgezeichnet worden ist.