Seit sechs Jahren ist Margit Hauft Obfrau im Verein „Land der Menschen – Aufeinander Zugehen OÖ“. Ende November folgt ihr in dieser Aufgabe Erika Kirchweger.
Ausgabe: 2012/47, Hauft, Kirchweger, Migartion, Land der Menschen, Pressekonferenz
Als im Jahr 2000 das Klima zum Thema „Migration“ rauer geworden ist, wurden in Österreich „Land der Menschen“-Vereine gegründet, die sich für ein gutes Miteinander engagieren (wollten). Zwölf Jahre danach gibt es nur noch den oberösterreichischen Verein, er ist sehr aktiv:
Elf Organisationen tragen den Verein „Land der Menschen“ – Caritas, Diakoniewerk, Hilfswerk, Volkshilfe, Rotes Kreuz, Katholische Aktion, Kinderfreunde, migrare, ÖGB, Pädagogische Hochschule und SOS-Menschenrechte. – Das Land OÖ fördert ihn mit Subventionsgeldern. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Behelfe erstellt: Das Medienpaket „Sichtweisen“ unterstützt Lehrer/innen bei der Bewusstseinsbildung zu den Themen Integration, Legalität, Vorurteile und Zivilcourage. Das Taschenbüchlein „Da mach‘ ich nicht mit!“ gibt Argumente gegen rechte Sprüche an die Hand. Im Büchlein „Das sind unsere Rechte“ werden elf Geschichten über Menschenrechte erzählt. Auch das Heft „Jedes Mal anders“ baut über Geschichten interkulturelle Brücken. In Trainings, Zeitzeugen-Begegnungen und Workshops (etwa „Rassismus? Mog i ned!“) wird zum Thema „Rassismus“ gearbeitet. Auch das„ProjektXchange“ des Roten Kreuzes, bei dem durch persönliche Kontakte Vorurteile abgebaut werden sollen, wird unterstützt:
- www.landdermenschen.at