Mit ihren Lieder ziehen die Sternsingerinnen und Sternsinger wieder von Haus zu Haus. Sie verkünden die frohe Botschaft von der Geburt Jesu und sammeln Spenden für Kinder in armen Ländern.
Ausgabe: 2013/01, Sternsinger, Dreikönigsaktion
03.01.2013
- Brigitta Hasch
Auch wenn sie zu dir nach Hause kommen, werden sie ein paar Lieder singen und am Ende gibt es den Segen Gottes und das Zeichen an die Tür: 20-C+M+B-13. Die Zeichen sind nicht, wie viele meinen, die Abkürzung für die Namen der drei Könige. Es steckt ein lateinischer Segenswunsch dahinter: „Christus mansionem benedicat“, was so viel heißt wie „Christus segne dieses Haus“.
Bitten um Hilfe für andere. Manchmal müssen die Sternsinger auch durch Kälte und Schnee stapfen. Das machen sie, weil sie mit den gesammelten Spenden anderen Kindern und Jugendlichen helfen wollen. In vielen Ländern gibt es Kinder, die hungern, die schwer arbeiten müssen und die keine Ausbildung erhalten. Oft müssen sie als Straßenkinder leben, haben kein sauberes Trinkwasser und keine ärztliche Hilfe, wenn sie krank sind. Etwa 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika werden von der Sternsingeraktion der Katholischen Jugend unterstützt und für viele Kinder ist das die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.