„Unruh“ nennt man die Antriebsfeder einer mechanischen Uhr. Aus ihr kommt die Bewegung. Ein Rad greift dann ins andere. Klemmt eines, stehen auch die anderen still. „Mit Gott gehen“ lautet das Thema der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen von 18. bis 25. Jänner. Aus einer „Unruh“ werden die Kirchen bewegt. Deshalb dürfen sie auch nicht Ruhe geben, solange Menschen verwehrt wird, was ihnen als „Gotteskinder“ zusteht: Anerkennung. Achtung. Liebe. Und: Gott lässt auch die Kirchen nicht in Ruhe, wenn sie sich nicht mehr bewegen lässt von der Unruh, die von Gott her kommt.