Der Kampf gegen Lepra, die Krankheit der Armut, ist noch nicht gewonnen. Daran erinnert das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich von Missio im Blick auf den Welt-Lepra-Tag am 27. Jänner.
219.075 Neuerkrankungen an Lepra meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO für dasJahr 2011 offiziell. Die Zahl könnte weit höher liegen, denn viele Länder möchten die „Schande“ hoher Leprazahlen lieber nicht wahrhaben und legen keinen Wert auf deren Dokumentation. Dadurch gerät auch die Hilfe für die betroffenen Patient/innen ins Hintertreffen. Darüber hinaus leiden vier Millionen laut Statistik „geheilte“ Patienten ein Leben lang an den Folgen von Lepra. Sie bleiben auf medizinische und soziale Unterstützung angewiesen. So sind etwa in Liberia ein Drittel der an Lepra neu Erkrankten Kinder. Das ist eine Folge von 15 Jahren Krieg. Zu viele Menschen haben sich damals mit Lepra angesteckt. Seit über 50 Jahren setzt sich das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich für Menschen mit Lepra ein und unterstützt Programme zur Erkennung und Bekämpfung von Lepra und Tuberkulose.
- Aussätzigen-Hilfswerk Österreich, 6900 Bregenz, Weidachstraße 1, Tel. 05574/71 42. Beachten Sie die Erlagscheinbeilage.