Ordensspitäler. Infolge der Kollektivvertragsverhandlungen fordern die Arbeitnehmer/innen der oberösterreichischen Ordenskrankenhäuser zumindest eine Abgeltung der Inflationsrate. Der Vorschlag der Arbeitgebervertretung – eine befristete Arbeitszeitverkürzung von 40 auf 39,5 Stunden pro Woche – ist für die Arbeitnehmer inakzeptabel. Am 20. Februar kommt es zur Arbeitsniederlegung in voraussichtlich allen Ordensspitälern in OÖ. Es wird um Verständnis der Patienten für etwaige Wartezeiten gebeten. Die Notversorgung von Akutpatienten ist jedenfalls gesichert.
Asyl. „Land der Menschen –Aufeinander Zugehen OÖ“ erneuert seine Forderungen: Faire und qualitativ gute Asylverfahren. Zugang zum Arbeitsmarkt ab einem Aufenthalt in Österreich von sechs Monaten. Befriedigender Aufenthalts-Status für Personen, denen ein negativer Bescheid ausgestellt wurde und für die eine Rückkehr unzumutbar ist.
Wagner-Festival in Wels. Die Welser Initiative gegen Faschismus organisiert mit Welser Kulturinitiativen Protestaktionen gegen die großzügige Subventionierung des Wagner-Festivals in Wels. Die als „verstaubtes Reichen-Festival“ bezeichnete Veranstaltung wird nicht nur wegen einer kritisierten Bevorzugung im Kulturbudget beanstandet, sondern auch, weil Wels keine zeitgemäße Auseinandersetzung mit Richard Wagner damit verbinde. Die Proteste erwähnen Wagners fanatischen Judenhass und eine ideologische Vorläuferrolle für den Nationalsozialismus.
Klimaschutz in Frauenhand. Erstmals trafen sich Umweltausschuss-Obfrauen, Energieregion-Managerinnen, die Vertreterin des Umweltreferates der Diözese und andere Frauen, um über den Klimaschutz zu diskutieren. Eine der Aussagen dabei: Klimaschutz ist kein rein technisches Thema. In die Gesellschaft sollten verstärkt „weibliche“ Strategien eingebracht werden.