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Als die Humanität unterging

12. März 1938 und die folgenden Tage: Hier Jubel, dort Verzweiflung. Hier die Hoffenden, dass alles besser wird, dort die mit Verfolgung, Hass und Erniedrigung Konfrontierten. Der Jubel der einen stand auf dem Elend der anderen.
Ausgabe: 2013/10, Schmutz, Humanität, Verfolgung, Opfer, Fuchs, Verhaftung, Hitler
05.03.2013
- Ernst Gansinger
Auch wir jubelten ‚Heil Hitler‘ und waren voller Begeisterung und hofften auf eine bessere Zukunft. Die dauerte aber nicht lange, und wir mussten uns ziemlich einschränken.“ – Hedwig Fuchs aus Hartkirchen beschreibt, wie sie, damals elf Jahre alt, mit ihrer Familie den Einmarsch der deutschen Truppen am 12. März 1938 erlebte. 

„Uns war zum Heulen“


Der ehemalige Chefredakteur der KirchenZeitung, Franz Schmutz, war 13 Jahre alt, als Hitler den Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich vollzog. Er war Schüler am Gymnasium Freinberg in Linz. „Wir haben schon die Ereignisse vom 12. Februar, als Schuschnigg von Hitler auf den Obersalzberg zitiert worden ist, mitbekommen. Pater Loschek, ein Historiker, hat geahnt, was nun kommen wird – dass es das Gymnasium am Freinberg bald nicht mehr geben wird und Österreich auch nicht. Am 12. März waren wir im Saal versammelt und haben die Ereignisse im Rundfunk verfolgt. Uns war zum Heulen.“ Als er in diesen Tagen seinen schwer kranken Vater im Krankenhaus besuchte, sagte dieser zum Abschied: „Sei brav!“ Franz Schmutz wusste, dass das auch politisch gemeint war, aber offen traute sich der Vater das nicht mehr sagen. Es war kurz nach dem Anschluss. Und wer konnte wissen, wie die anderen im Zimmer dachten?

Plötzlich ein anderer Direktor


Katharina Hammer, 1927 geboren, hatte eben das erste halbe Jahr in der Bundeserziehungsanstalt für Mädchen im dritten Wiener Bezirk hinter sich gebracht. In ihrem Ende 2012 erschienenen Buch „Unter der Last des Hakenkreuzes“ beschreibt Frau Hammer aus Pögstall in Niederösterreich, die nach dem Krieg Lehrerin und später Direktorin der HBLA in Bad Ischl war, wie der 12. März 1938 ihr Leben veränderte. – Damals wusste sie noch nicht, dass sie nach der Rassenideologie eine sogenannte „Vierteljüdin“ war. –  „Zunächst wussten wir alle nicht, was passiert war. Es gab für uns im Internat weder Radio noch Zeitung und es gab auch niemanden, der mit uns über die Ereignisse sprach, sie uns erklärte. Wir hatten nur plötzlich einen anderen Direktor, eine neue Erziehungsleiterin, und auch einige von den Lehrern waren verschwunden.“ So viel aber hat sie bald herausgefunden: Die „Nazis“ haben die Macht übernommen. Und weil sich ihr Vater für das gestürzte Regime eingesetzt hatte, musste er zu den Verlierern gehören. 

Erste Opfer


Wie grausam die Veränderungen waren, davon hatten die hier zu Wort gekommenen Zeitzeug/innen, damals Kinder, keine Vorstellung. Noch bevor Hitler am 12. März 1938 deutsche Truppen in Österreich einmarschieren ließ und er seine Rede am Linzer Hauptplatz gehalten hatte, gab es erste Opfer. So wurde in der Nacht vom 11. auf den 12. März der Rieder Kaplan Hermann Kagerer verhaftet. Kagerer war Funktionär der Vaterländischen Front. Er kam ins Polizeigefängnis, dann ins KZ Dachau, später ins KZ Mauthausen. Mit zwei Schein-Erschießungen wollten die Nazis Todeslisten (die es nicht gab) von ihm erpressen. Kagerer wurde 1940 entlassen. – Ein hoher NS-Parteigenosse setzte sich für ihn ein.

Die Folgen


Auch auf Familie Hammer kamen schwere Zeiten zu: Denn der Vater, Bezirksschulinspektor in Pögstall, wurde des Dienstes enthoben, wenigstens aber nicht verhaftet! Von März 1938 bis zur Befreiung im Mai 1945 waren – allein auf Österreich bezogen – bis zu 380.000 tote bzw. vermisste Soldaten, etwa 65.500 ermordete Juden und 35.000 im Krieg ums Leben gekommene Zivilisten zu beklagen. Weitere 16.000 Österreicher/innen wurden in Konzentrationslagern ermordet, 10.000 in Gestapo-Haft und 6000 in Gefängnissen getötet, 2700 als Widerstandskämpfer hingerichtet. „... führte man uns in eine Gegend, in der ich noch nie gewesen war. Dort waren Fenster eingeschlagen, Rollbalken heruntergelassen ... und überall, auf Fenstern und Auslagenscheiben, stand geschrieben: ‚Jude‘ oder ‚Juden raus‘ ... Es mussten wohl schlechte Menschen sein, wenn die Leute sie so hassten. Dieses Gefühl zu wecken, war wohl die Absicht der Exkursion gewesen.“
Katharina Hammer in ihren Erinnerungen

Erste oö. Opfer


Ermordungen. Dr. Ludwig Bernegger aus Ried/I., Polizeijurist in Linz, zuständig im Ständestaat für die Verfolgung illegaler Nazis, wurde am 13. März 1938 um 3 Uhr früh verhaftet, schwer misshandelt und schließlich ermordet. Weitere vier Polizeibeamte wurden ermordet, auch Josef Schmirl, Kriminalinspektor, und Dr. Viktor Bentz.

Verhaftungen. Verhaftet und später fast alle ins KZ Dachau überstellt wurden in den ersten Tagen unter anderem auch der Landeshauptmann der Jahre 1934 bis 1938, Dr. Heinrich Gleißner, der Linzer Bürgermeister Dr. Bock, Postpräsident Dr. Groß, der Direktor des Landesjugendamtes Dr. Zehetner, der Präsidialchef der oö. Landesregierung Hofrat Dr. Sommer und der Sekretär der Einheitsgewerkschaft Dr. Alfred Maleta. General Zehner, Staatssekretär im Verteidigungsministerium bis 12. März 1938, wurde wahrscheinlich am 11. April 1938 ermordet.

Priester. Schon in den ersten Tagen wurden viele Priester verhaftet: etwa P. Konrad Just (Gramastetten), Dr. Franz Ohnmacht (enger Vertrauter von Bischof Gföllner), Kolping-Präses Josef Mairanderl, Matthias Spanlang (St. Martin im Innkreis), Karl Wild (Kaplan in Altheim). Matthias Spanlang wurde brutal gefoltert, er starb am 5. Juni 1940 im KZ Buchenwald. Konrad Just überlebte sieben Jahre KZ. An Dr. Franz Ohnmacht führten die Nazis grausame medizinische Experimente durch. Er überlebte, war aber gesundheitlich gebrochen und starb 1954.
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