Zum "5. Global Forum" der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen in Wien trafen sich Vertreter aus 112 Staaten. Sie waren sich einig: Das bloße Dulden anderer Religionen und Kulturen reicht für einen guten Dialog zwischen den Weltreligionen nicht aus.
Bloßes Dulden anderer Religionen und Kulturen reicht für einen gelingenden Dialog zwischen den Weltreligionen nicht aus, es braucht vielmehr die Einsicht in den bereichernden Wert von Vielfalt und die Wertschätzung religiöser wie kultureller Diversität: Diese Überzeugung zog sich wie ein roter Faden durch den UNO-Gipfel der Allianz der Zivilisationen (UNOAC), der am 27./28. 2. in Wien stattfand. So wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hoben auch die hochrangigen Vertreter der Weltreligionen die fundamentale Bedeutung eines Religionsfriedens für eine auf Respekt und der Achtung der Menschenrechte gründende Koexistenz hervor.