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Brav seien die anderen

„Fundamentalismus schaut, dass der andere fromm ist.“ Auf diese Formel bringt Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg eine der größten Plagen der Zeit. Den Fundamentalismus.
Ausgabe: 2016/26,
28.06.2016
- Matthäus Fellinger
In Frankreich lief gerade das Match Österreich : Island. Die Linzer Synagoge war am Abend des 22. Juni 2016 dennoch gut besucht. Das Forum St. Severin hatte zur 31. „Begegnung in der Synagoge“ in Linz eingeladen. Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und der Theologe Franz Gmainer-Pranzl spürten den Phänomenen Fundamentalismus und Fanatismus in Religionen nach.
Ein wirklich tief religiöser Mensch sorgt sich darum, dass er selbst religiös ist – und nicht vorwiegend darum, „dass auch die anderen brav sind“. Zu Gott führt man Menschen nicht mit erhobenem Zeigefinger, ist der Oberrabbiner überzeugt. Das ginge nämlich stark in Richtung Fundamentalismus oder Fanatismus. Gott ist wichtig und Teil des Lebens, meint Eisenberg, aber man sollte dabei mehr bei sich selbst bleiben. Auch das ist eine seiner Beobachtungen: Vom Fundamentalismus befallene Menschen sind ziemlich humorlos. Sie verstehen es nicht, auch ein wenig selbstkritisch zu sein. Fundamentalist/innen richteten sich – so seine Erfahrung – zuerst gegen Menschen der eigenen Religion, die ihnen nicht „brav genug“ erscheinen.  
Der in Salzburg lehrende oberösterreichische Priester Franz Gmainer-Pranzl ortet eine enge Verknüpfung zwischen fundamentalistischen religiösen Strömungen und extrem rechter Politik. Strömungen, die vorgeben, Gott schenke den Gerechten Wohlstand“, verbinden sich mit rechtspopulistischen Strömungen. 
Das Publikum bei der Veranstaltung ortete den Fundamentalismus freilich vorwiegend im islamischen Bereich. Wo sich die Angst der Menschen vor sozialem Abstieg oder dem Bedeutungsverlust in einer multikulturellen Welt mit politischen Interessen verbindet, entsteht eine gefährliche Mischung, meint Gmainer-Pranzl. Christlicher Fundamentalismus konstruiere eine Verteidigungshaltung des „Wir“ gegenüber „den Anderen“. „Katholisch“ wäre jedoch, die eigene lokale Verbundenheit eingebunden zu wissen „im Horizont der Vielfalt und der Fremdheit“. Auf der politischen Ebene meinen manche, ihre Interessen mit religiösen Mitteln und Symbolen besser durchsetzen zu können. Fundamentalisten oder Leute, die aus religiösen Gründen Terrorakte begehen, seien oft selbst sehr wenig religiös. Sie würden politisch aber missbraucht. 

Mit einer Haltung der Hoffnung


Gegen Fundamentalismus, so ist Gmainer-Pranzl überzeugt, hilft die mühsame Suche nach einer gerechteren Welt. Ein langer Weg wäre das, der Geduld braucht. Eine „Haltung der Hoffnung“ gelte es zu fördern.  
Einig waren sich die beiden Gäste: Man sollte sich nicht zu wichtig nehmen – und auf den Humor nicht vergessen. So verkündete Paul Chaim Eisenberg am Ende das Spielergebnis aus Frankreich.  
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