Polen gilt als katholisches „Kernland“ Europas. Doch es ist ein Land einer reichen religiösen Geschichte weit über die katholische Kirche hinaus. Im Blick auf Ökumene ist Polen auch nach dem Zweiten Weltkrieg Vorreiter gewesen. Schon vor dem Konzil wurde in der katholischen Martinskirche in Warschau der erste ökumenische Gottesdienst gefeiert. Bei den Besuchen der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. wurde der Ökumene hoher Stellenwert eingeräumt.
Kultur und Begegnung. Bei der Ökumenischen Reise werden zwei der prachtvollsten Städte Polens besucht: Krakau und Breslau. Ein Besuch in der Bergwerkstadt Wieliczka führt zu unterirdischen Seen und Salzgrotten. Tschenstochau wiederum ist die wichtigste Pilgerstätte Polens. Die Reise bietet Gelegenheit zu Begegnungen, zum Beispiel mit den Schwestern im Prämostratenserinnenkloster in Imbramowice, mit der evangelischen Gemeinde Hl. Martin in Krakau oder mit der Edith-Stein-Gesellschaft in Breslau. Der Reiz der Landschaft lässt sich im Ojcowski-Nationalpark erleben.
Gedenken in Auschwitz. In der Mitte der Ökumenischen Reise steht ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. 1,3 Millionen Menschen, die meisten davon Juden, sind den NS-Verbrechen in Polen zum Opfer gefallen.
Ökumenisch reisen. Die Reise wird von der KirchenZeitung und dem Evangelischen Bildungswerk Oberösterreich organisiert. Der evangelische Pfarrer Andreas Hochmeir (Wallern) und der katholische Pfarrer Thomas Mazur (Linz-Hl. Geist) sind geistliche Begleiter Die Leiterin des Evangelischen Bildungswerkes Renate Bauinger und Chefredakteur Matthäus Fellinger werden die Reise leiten.
Information und Anmeldung: Reisebüro Neubauer, Reichenauer Straße 39, 4203 Altenberg. Tel. 07230/72 21, E-Mail: office@neubauer.at, Busreise, Halbpension. Kosten im Doppelzimmer ab € 771,–, Einzelzimmerzuschlag: € 185,–.