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„Ein kleiner Bischof, der sich nach Frieden sehnt“

Einst war Aleppo eine blühende Wirtschaftsmetropole in Syrien, heute kämpfen die zwei Millionen Einwohner um das bloße Überleben. Antoine Audo SJ, Bischof in der umkämpften Stadt, gibt einen Einblick in den angsterfüllten Alltag.
Ausgabe: 2015/40, Audo, Syrien, Verfolgung, ICO
29.09.2015
- Interview: Josef Wallner
Wie sind Sie von Aleppo nach Österreich gekommen? Wie geht das?
Audo: Nicht ganz ungefährlich, aber es geht. Es gibt eine einzige Straße, die unter der Kontrolle der Regierunsarmee von Assad steht und die aus Aleppo herausführt. Sie geht durch die Wüste. Statt zwei Stunden fährt man zwar sechs Stunden nach Homs, doch von dort kommt man nach Beirut zum Flughafen. Wie ist die Lage in Aleppo selbst?
Audo: Ein Mann hat mir gesagt, Aleppo sei das Tor zur Hölle. Es fehlt an allem: an Wasser, an Elektrizität. Vor allem an Sicherheit. Wenn ich vor mein Haus gehe, schlägt mir eine Welle der Armut entgegen. Wie steht es um die Sicherheit?
Audo: Schlecht. Man weiß nie, wo Bomben einschlagen, wo Heckenschützen sind, wo es gerade gefährlich ist. Das ist ein Leben in ständiger Angst, aber man muss sich damit arrangieren und eben aufpassen. Haben Sie Angst, dass ganz Aleppo vom „Islamischen Staat“ eingenommen werden könnte?
Audo: Ja, wir haben Angst und hoffen doch, dass es nicht passiert. Und wenn es passiert ...
Audo: Dann werden die 50.000 Christen, die noch in der Stadt leben, flüchten, so wie sie aus Mossul geflohen sind. Alle werden weggehen. Früher lebten 150.000 Christen hier. Und Sie?
Audo: Ich werde der Letzte sein, der geht.

Wie können Sie in Aleppo helfen?
Audo: Wir, die Caritas, haben dort große Projekte. Wir verteilen monatlich an die 6000 Lebensmittelkörbe, bezahlen Medikamente und Operationen, wir ermöglichen 6000 Kindern den Schulbesuch und wir helfen den alten Menschen. Das wird ein immer größeres Problem. Die Jungen gehen weg, die Alten bleiben allein zurück. Wir brauchen insgesamt rund 170.000 Dollar im Monat allein in Aleppo. Das internationale Caritasnetzwerk unterstützt uns sehr. Unterscheidet die Caritas bei ihrer Hilfe nach der Herkunft der Bedürftigen?
Audo: Nein, es ist die Stärke der Caritas, dass wir keine Unterschiede machen. Rund 80 Prozent der Menschen, denen wir helfen, sind Muslime. Der Krieg dauert nun schon vier Jahre, es wird schlimmer: Sehen sie einen Möglichkeit für den Frieden?
Audo: Der Krieg kommt von außen. Wir müssen die stoppen, die Waffen liefern. Denn militärisch gibt es keine Lösung. Dann müssen die unterschiedlichen Ebenen für den Frieden arbeiten. Die internationale Ebene mit der UNO, USA und Russland, dann die regionale Ebene mit Iran, Saudi Arabien und der Türkei und schließlich die lokale Ebene hier im Land. Die Lösung kann schlussendlich nur von uns selbst, von den Syrern kommen. Wie soll das gehen?
Audo: Ich bin nicht Obama, ich bin nicht Putin, ich bin nur ein kleiner Bischof, einer, der sich nach Frieden sehnt. So wie alle Menschen in Syrien.
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