Aus der Pfarre St. Georgen a. d. Gusen, einem ehemaligen Wirkungsort von Bischof Scheuer, kamen zehn Ministrant/innen. Sie wurden von ihrem Pfarrer Franz Wöckinger auf die Kälte im Dom gut eingestellt. „Wir sollen sieben Schichten anziehen, hat der Herr Pfarrer gesagt“, erzählt eine Ministrantin, die beim Umziehen in der Sakristei ins Schwitzen kam. Sowohl Freude als auch Aufregung waren groß. Bei der Feier waren die Ministrant/innen von der Menge an Bischöfen beeindruckt.
Fünf Haibacher Ministrant/innen saßen in der ersten Reihe
Jana (8), Daniela (9), Laura (12), Paul (9) und ihre Gruppenleiterin Sabrina Schönhuber (21) wurden von Dompfarrer Max Strasser schon bei der Probe ganz nach vorne geholt. Sie kennen Bischof Scheuer von einigen Messen in seiner Heimatpfarre. „Er ist ruhig und sehr nett“, erzählt Paul. Beeindruckt waren sie vor allem von der feierlichen Stimmung und den schönen Gewändern, auch wenn sie selbst am Ende ganz schön durchfroren waren.
Wir sind stolz auf ihn
Wir sind froh, dass wir so einen berühmten Erdenbürger aus der Gemeinde haben. Das gibt es nicht jeden Tag. Bischof Manfred Scheuer ist ein Bischof, der zu uns passt, zu unserem Land. Er ist sehr bodenständig. Es ist die richtige Wahl und die richtige Entscheidung. Ernst Reisinger, Posaunist der Musikkapelle Haibach ob der Donau
Es war ergreifend
Die Messe war sehr bewegend und ergreifend. Manfred Scheuer ist ein sehr sympathischer Mensch. Es ist schön, wenn man bei so einem Fest dabei sein kann. Wir wünschen ihm viel Kraft für sein Wirken und den Segen Gottes! Claudia Kogler und Helga Bauernfeind, Taufkirchen an der Trattnach
Auf Menschen zugehen
Es war eine sehr berührende Feier. Ich glaube, Scheuer wird ein Bischof sein, der verbindet, und ich hoffe, dass er gut umsetzt, was ihm ein Anliegen ist. Er möge bescheiden bleiben und verwirklichen können, was ihm die Vorsitzende des Pastoralrates Artner-Papelitzky zugesprochen hat: auf die Menschen zugehen! DI Walter Kastner, Linz-St. Leopold
Er ist ein Geschenk Gottes
Ich war das erste Mal bei einer Bischofs-Amtseinführung dabei und freue mich über den Bischof. Es ist gut, dass er wieder zurück ist in Oberösterreich. Gott hat ihn Oberösterreich geschenkt. Bischof Scheuer wird ein guter Bischof sein, denn er spricht die Themen an, die die Menschen bewegen. Ich wünsche ihm, dass ihm Gott Kraft gibt, die Menschen des Landes zusammenzubringen. Titus aus Nigeria, seit zehn Jahren in Österreich
Es geht gut weiter
Ich bin von der Persönlichkeit des Bischofs Manfred Scheuer sehr angetan und freue mich, dass er unser Bischof ist, dass die Linie der Diözese gut weitergeht. Bischof Manfred ist in seiner Einfachheit und Herzlichkeit geerdet. Ich habe mir auch gleich sein Buch „Wider den kirchlichen Narzissmus“ gekauft. Was er schreibt und wie ich ihn heute erlebt habe: sehr deutlich, zum Beispiel zur Asylproblematik. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und bin zuversichtlich für die Zukunft der Diözese. Msgr. Karl Wögerer, Pfarrer in Waldhausen
Ein Brücken-Bauer
Neulich hab ich ihn am Bahnhof gesehen, da ist er mit zwei Koffern dagestanden und hat sich den Bahnhof angeschaut. Die Messe war sehr schön, alles sehr feierlich, es war ein Erlebnis für mich. Ich mag den neuen Bischof! Ich hab ihn vorher nicht gekannt, jetzt bin ich ganz begeistert von Haibach. Erni Stitz, Linz
Er wird es gut machen
Wir sind gekommen, weil wir an Religion sehr interessiert sind. Wir sind schon so traditionsbewusst, dass uns die Amtseinführung des neuen Bischofs einfach ein wichtiger Termin ist. Wir finden, dass Manfred Scheuer bei der Feier sehr sympathisch rübergekommen ist. Er wird es gut machen, da sind wir sicher. Bestimmte Erwartungen haben wir nicht. Nur eines vielleicht: Wir wollen, dass der Domglockenschlag in der Nacht weiter erhalten bleibt, dafür soll sich der neue Bischof einsetzen. Gregor Haberkorn und seine Mutter Dolores Haberkorn, Linz
„Konservative und Liberale vereinen“
Steffi Wanner, 24, aus Passau und Antonella Petrecevic, 22, Braunau. Frau Wanner arbeitet für das Bistum Passau und Frau Petrecevic als Pfarrsekretärin und in der Jugendarbeit in der Pfarre Braunau Maria Königin. „Wir haben vor der Ernennung gebetet, dass wir einen guten Bischof bekommen. Das ist in Erfüllung gegangen. Uns hat gefallen, dass er bei der Predigt ein paar Witze eingebaut hat, das war locker und nett. Eine wichtige Aufgabe wird für Bischof Manfred, den Jugendlichen zu vermitteln, dass Jesus und die Bibel das zentrale sind. Noch schwieriger wird für ihn, das konservative und das liberale Lager in der Diözese Linz zu vereinen. Wir hoffen, dass er diesen Spagat schafft.“