BRIEF_KASTEN
Im Rahmen des Bischofsbesuches im Dekanat Gmunden gab es in Steyermühl auch ein Treffen des Bischofs mit Asylanten. Der Großteil von ihnen war getauft oder bereitete sich auf die Taufe vor. Die Stimmung war bedrückt bis traurig. Einer der Asylanten hatte ein paar Tage zuvor Selbstmord begangen.
Alle spüren irgendwie den Umschwung von „Herzlich willkommen“ – zur „Ausländer raus“-Mentalität mancher Menschen. Auch die Sprache der – fast nur mehr ablehnenden – Asylbescheide ist härter und kälter geworden. Da heißt es z.B.: „Es gibt in Kabul einen Flugplatz und darum können Sie (der Asylwerber) dorthin fliegen.“
Wenn Menschen in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden, kann sie die Todesstrafe erwarten, weil sie hier Christen wurden. Sie können nicht zurück und dürfen nicht bleiben.
Ich bin bei diesem Treffen aber auch Menschen begegnet, die den Asylanten helfen, (...). Sie werden es auch weiterhin tun, obwohl auch sie angefeindet werden. DANKE ALLEN für euren Einsatz, euren Mut und die Hoffnung, die ihr verbreitet.
Annemarie Regelsberger, Vorchdorf
(...) Pfingsten ist ranggleich mit den im kirchlichen Jahreskreis vorausgehenden Hochfesten Weihnachten und Ostern und dennoch ist, was den äußerlichen Aufwand betrifft, ein gewaltiger Unterschied. Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, ist das Schlusslicht, ist zu „unpopulär“, sich vermarkten zu lassen, und trotzdem von größter Bedeutung! Gott und dem Staat sei Dank, daß auch Pfingstmontage noch zu den Feiertagen gehören dürfen, an denen wir noch etwas für die Seele tanken dürfen.
Denn es gibt nicht nur den Geist des Guten, sondern auch den Geist des Bösen, der am Werk ist, Energien, die über Menschen das IHRE in der Welt umsetzen wollen, und welcher Geist sich mehr durchsetzen kann, ist entscheidend für Heil oder Unheil. (...)
„HILFT BETEN“, so hieß unlängst eine Umfrage von „Christ in der Gegenwart“. Ich glaube, JA, wenn es aus dem Herzen kommt! Der Heilige Geist wird mächtig eingreifen in den Gang der Weltgeschichte, wenn ER mehr kontaktiert wird, und wird letztlich das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln. Durch IHN dürfen wir das Ende aller Beschwernisse, die Auferstehung vom Tod und das „LEBEN IN FÜLLE“ erwarten. „Bleibt niemandem die Antwort schuldig, wer euch nach dem Grund dieser eurer Hoffnung fragt.“
Josef Litzlbauer, Neukirchen am Walde
Mai 2018
Der schöne Mai hat jetzt das Sagen,
Frühling ist in unserm Land
und nach vielen kalten Tagen
hält er das Zepter in der Hand
In den Gärten, Feldern, Wiesen
wächst und blüht es überall.
Lasst uns diese Zeit genießen,
Lenz ist im Jahre nur einmal.
Die Menschen zieht’s hinaus ins Freie,
Sonnenschein tut uns so gut.
Man sieht, wie jedes Jahr aufs Neue
die Natur das selbe Wunder tut.
Den Herrgott bitten wir um Segen
für alles, was da blüht und wächst,
dass, was heute wir gesäet,
später er dann reifen lässt.
Franziska Neuwirth
BRIEF_KASTEN
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