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Als eine „musikalische Danksagung an die Mütter, dass sie uns geboren, genährt und geliebt haben und immer noch tun“, sieht Martin Gasselsberger sein Werk „Stabat Mater“, das am 30. März um 20 Uhr im Mariendom zu hören sein wird. 

Ausgabe: 13/2026
24.03.2026
Komponist und Pianist Martin Gasselsberger.
Komponist und Pianist Martin Gasselsberger.
© Rudi Ferder

Der Komponist und Pianist hat das Werk gemeinsam mit Autor Martin Mucha geschaffen. Lateinische Passagen des Gedichts wechseln sich mit lyrischer Sprache in Deutsch ab und stellen damit einen Bezug zum Heute her. Das Stabat Mater ist ursprünglich ein ergreifender Hymnus über das Leid der Mutter Jesu, die unter dem Kreuz Jesu stehend seinen Tod miterlebt. Es zählt zu den bewegendsten Texten des christlichen Mittelalters und ist ein bis heute zentraler Bestandteil geistlicher Musik. „Das Stück ist natürlich handverlesen für die Karwoche. Gerade durch die moderne Interpretation ist es auch für Menschen greifbar, die nicht religiös sind“, sagt Gasselsberger. 

 

Von Klassisch bis Pop und Jazz


Der Komponist sieht sein „Stabat Mater“ als Dank an alle Mütter für ihr Dasein und Mitfühlen, es geht aber auch um das „Geschenk des Lebens“, um die Kraft der Begegnung. „Das Einzigartige an diesem Werk ist, dass streng komponierte Passagen auf sehr viel improvisierte Momente stoßen. Das versteht sich wie im Text als Bezug zur Gegenwart, zum Modernen. Der Vibraphonist Tim Collins und ich sind langjährige Bühnenpartner und Freunde. Wir können durch den beträchtlichen Anteil an Freiheit jede Aufführung etwas anders klingen lassen. Es mischen sich durchaus klassische Momente mit mitreißenden pop-jazzigen Rhythmen“, beschreibt Gasselsberger sein Werk. Die acht Sätze führen durch einen weiten Bogen aus Emotionen, die von Trauer bis zur ekstatischen Freude reichen, auch Hoffnungsvolles schimmert durch. 

 

Mitwirkende sind die Kantorei St. Michael Mondsee, Elisabeth Eder-Marböck, Sopran, Silke Kiener, Alt, Dominik Milewski, Bariton, Tim Collins, Vibraphon/Marimbaphon, Martin Gasselsberger, Komposition/Klavier, Martin Mucha, Text. Die Gesamtleitung liegt bei Gottfried Holzer-Graf. 

 

Der Reinerlös des Konzertes kommt Pro Mariendom und damit der Restaurierung und Erhaltung der größten Kirche Österreichs zugute.


30. 3., 20 Uhr, Mariendom Linz, Karten gibt es im Domcenter am Domplatz (Tel. 0732 946100, E-Mail: domcenter@dioezese-linz.at) sowie online auf oeticket.at

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