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Das Dunkle wird durchbrochen

Kunst & Kultur

Der Künstler Walter Vopava schuf ein Bild für den neugestalteten Verabschiedungsraum am Pfarrfriedhof von Linz-St. Magdalena. Am 31. Oktober 2019 spricht er über sein Werk.

Ausgabe: 44/2019
29.10.2019
- Elisabeth Leitner
Acryl auf Leinwand, 235 x 280 cm
Acryl auf Leinwand, 235 x 280 cm
© Franz Litzlbauer

Die schwarzen Farbblöcke sind durchbrochen von lila, violetten und weißen Farbtönen. Das Schwere tritt in Dialog mit den hellen Farben, die nach oben streben. Sie lassen eine gewisse Leichtigkeit erahnen. Die Bildgrenzen sind aufgehoben, die Formen schwebend. – Das hier gezeigte Bild, Acryl auf Leinwand, ist das bestimmende Motiv im neugestalteten Verabschiedungsraum am Pfarrfriedhof von Linz-St. Magdalena. Das Werk hat der international tätige Künstler Walter Vopava im Jahr 2019 geschaffen, es trägt keinen Titel. In dieser Offenheit ist es – so wie das Werk selbst – deutbar in viele Richtungen: Das Dunkle, Schwere ist Teil unseres Lebensmosaiks. Es ist umgeben von einer Helligkeit, die das Dunkel durchbricht und letztlich keine Grenzen kennt. 
Nicht im Leben, nicht im Tod. 


Einladung: Am 31. Oktober 2019 gibt es um 19 Uhr ein Künstlergespräch mit Walter Vopava im neuen Verabschiedungsraum. 

 

Zum Künstler 

Walter Vopava zählt zu den wichtigsten Vertretern der österreichischen Malerei. 2011 wurde er mit dem österreichischen Kunstpreis ausgezeichnet. Er ist für seine malerischen und gleichzeitig individuellen und puristischen Farbkompositionen bekannt. Er hat sich von Beginn an der stillen, existenziellen Seite der Bilder zugewandt. Der Künstler studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Heute lebt und arbeitet er in Wien und Berlin. Vopava ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ und der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs. Seine Arbeiten werden laufend im In- und Ausland ausgestellt. 

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