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Die Familie erhielt von der Polizei eine Aufforderung, sich freiwillig innerhalb von drei Tagen in einem Abschiebezentrum einzufinden. Die Ansuchen um Aufschub, damit eines der Kinder das Schuljahr beenden könne, wurden abgelehnt. Einige Helfer/innen brachten die Familie an einem März-Wochenende zum Gebäude. Bei der Anreise stellte sich heraus, dass es sich um einen abgelegenen Ort handelte. Die Straße war ohne Schneeketten nicht befahrbar, die letzten Kilometer mussten zu Fuß bewältigt werden. Die Aufnahme im Haus sei rund um die Uhr möglich, hatte es geheißen. Tatsächlich fand jedoch am Wochenende keine Aufnahme statt. Schließlich konnte die Familie im Haus bleiben. Ob das Kind in die Schule gehen kann, ist ungewiss, bisher waren kaum Familien im Abschiebezentrum. Auch für die Bedürfnisse von kleinen Kindern, zum Beispiel das Zubereiten von Fläschchen, ist nicht gesorgt. Schon im vergangenen Jahr wurde eine ausreisewillige Familie in der Nacht abgeholt. Den Wartberger Helfer/innen wurde der Zutritt zur Wohnung verwehrt. Die ehrenamtliche Helferin Gisela Moser ist erschüttert: „Unser Anliegen ist nicht mehr, als eine würdevolle Behandlung Schutz suchender Menschen“, sagt sie.
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