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In Bad Ischl fielen etwa im Februar 2006 an einem Tag innerhalb weniger Stunden 80 Zentimeter Schnee. Katastrophenalarm sollte es laut Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) aber nicht geben, was Kritik der SPÖ hervorrief. „Derzeit müssen viele Helfer:innen ihren Erholungsurlaub verbrauchen, um ihrer ehrenamtlichen Pflicht nachzukommen“, sagte Karl Frais, Klubobmann der SPÖ Oberösterreich. Er warf dem Landeshauptmann Josef Pühringer vor, keinen Katastrophenalarm gegeben zu haben, aber von den Helferinnen und Helfern Einsatz wie im Katastrophenfall zu erwarten. Der Landeshauptmann hielt dem entgegen, ein Katastrophenalarm hätte rechtlich und faktisch nichts geändert und die Aufregung in der Bevölkerung nur angefacht. Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer kritisierte die aus seiner Sicht mangelnde Absicherng der Helfer:innen: „Es wirft ein bezeichnendes Licht auf unsere Gesellschaft, dass viele Arbeitnehmer:innen, die freiwillige Hilfs- und Rettungsdienste leisten, eine gesetzliche Regelung der Dienstfreistellung gar nicht offensiv fordern.“ Denn sie hätten Angst um ihren Arbeitsplatz bzw. Angst, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht und freiwillige Helfer ihre Gesundheit aufs Spiel setzen würden, dann dürfe ihnen jedoch arbeitsrechtlich kein Nachteil daraus entstehen, sagte Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich. Feuerwehr-Landesrat Josef Stockinger schlug unterdessen vor, starkes ehrenamtliches Engagement mit einem Bonus für Pensionszeiten bzw. für die Pensionshöhe zu honorieren. So könnte die Gesellschaft das Ehrenamt würdigen und bedanken. Wie das aussehen könnte, sei zu diskutieren.
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