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Parteien werden zu Apparaten zum Stimmenfang. Meinungsforschung entscheidet, welche politische „Produkte“ verkaufbar sind. Von solchen und anderen Krisenphänomenen der Demokratie war beim „Dies academicus“ der Katholischen Privatuniversität Linz am 15. November die Rede. Im Gedenkjahr 2018 sollten Handlungsräume der Zivilgesellschaft ausgelotet werden. Trotz der Erfolgsgeschichte der zweiten Republik Österreich seit dem Jahr 1945 müsste man sich um die Demokratie wieder Sorgen machen, „vielleicht stehen wir wieder an einem Scheideweg“, meinte Rektor Franz Gruber. Bernhard Laux, Professor für Sozialethik in Regensburg, ging den Ursachen von Links- und Rechtspopulismus nach. Diese Phänomene seien Ausdruck wirklicher Probleme, meinte Laux. Die Angst vor Verschlechterung betreffe besonders die sozial schwachen Schichten der Bevölkerung. Laux ist gegen eine Debattenverweigerung rechtspopulistischen Politiker/innen gegenüber. Man müsse zum Argumentieren „zwingen“. Das Christentum müsse moralische Grundlagen wie Würde, Gleichheit, Freiheit und Menschenrechte in den Diskurs einbringen. Wie mit politisch Andersdenkenden und Andershandelnden ein fruchtbarer Dialog geführt werden kann, blieb freilich offen.
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