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Von einem Tag auf den anderen stand Marina mit ihren zwei kleinen Söhnen plötzlich auf der Straße. Ihr Mann habe sie nicht mehr in die Wohnung gelassen, erzählte Marina vor einem Jahr der KirchenZeitung. Sie fand Unterschlupf in einer Krisenwohnung der Caritas.
So wie Marina sind viele Frauen in Oberösterreich von Wohnungslosigkeit bedroht, doch ihre genaue Zahl ist nicht bekannt. „Gerade Frauen versuchen, ihre Notlage solange wie möglich zu verbergen“, sagt Caritas-OÖ-Direktor Franz Kehrer. Die Frauen kommen meist im Bekanntenkreis unter. Manche gehen Zweckpartnerschaften ein und ertragen dafür auch Gewalt. Einrichtungen für Wohnungslose, in denen hauptsächlich Männer nächtigen, schrecken Frauen oft ab. Mit Kindern haben sie ohnehin keinen Zugang zu Notschlafstellen, und in speziellen Wohneinrichtungen sind die Wartelisten lang.
Mit dem Projekt „Krisenwohnen“ bietet die Caritas OÖ elf Wohnplätze für Frauen und für Paare mit Kindern und ohne, die bis zu ein halbes Jahr zur Verfügung stehen. „Im Moment übersteigt der Bedarf bei Weitem die Plätze“, sagt Michaela Haunold, Leiterin des „Krisenwohnens“. Die Bewohner/innen zahlen eine für sie leistbare Miete, finanziert wird das Angebot durch Spenden. Um diese bittet die Caritas im Rahmen der Elisabethsammlung im November und besonders am Tag der Armen am 18. November. Mit Spenden werden auch das Tageszentrum „Frida“ für wohnungslose Frauen, das Haus für Mutter und Kind, der Hartlauerhof in Asten, sieben Lerncafés sowie zwölf Sozialberatungsstellen finanziert. Die Hilfe kommt an: Marina und ihre Kinder haben einen Neustart geschafft. Sie sind in eine eigene Wohnung gezogen und es geht ihnen gut.
Wohnungslosigkeit vorbeugen: Caritas-Appell an die Politik
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