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„Wie viele Schwangerschaftsabbrüche gibt es wirklich?“, fragte der überparteiliche und überkonfessionelle Verein „Aktion Leben“ in einer Aussendung. Nur wenn dies objektiv beantwortbar ist, „kann auf der Grundlage verlässlicher Zahlen diskutiert werden“, betonte Generalsekretärin Martina Kronthaler. Alle Zahlen, die aktuell genannt werden, seien „subjektiv und Spekulation“. Seriöse Zahlen über Schwangerschaftsabbrüche seien internationaler Standard, die Erhebung wäre auch in Österreich mit einfachen Mitteln durchführbar, wies die „Aktion Leben“ hin. „Es bleibt das Geheimnis der politisch Verantwortlichen, warum sie gegen eine Statistik sind“, ärgerte sich Kronthaler. Damit werde hingenommen, „dass jede und jeder eigene Zahlen nennen kann, die von 20.000 bis 60.000 reichen“. Verlässliche Informationen seien aber wichtig, um messbare Maßnahmen von Prävention setzen zu können.
Die „Aktion Leben“ erinnerte an ihre erfolgreiche Bürgerinitiative „Fakten helfen!“, die fast 54.000 Menschen unterzeichneten und die derzeit im Parlament beim Gesundheitsausschuss zur weiteren Bearbeitung liegt. Dabei wurden zwei Forderungen gestellt: eine anonyme Statistik über Schwangerschaftsabbrüche und eine davon unabhängige regelmäßige, anonymisierte Erforschung der Motive von Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden.
Auch der Katholische Familienverband (KFÖ) hat sich für die zentrale Erfassung der Abtreibungszahlen in Österreich und für anonyme Motivforschung ausgesprochen. Beides wird derzeit infolge der Bürgerinitiative „#Fairändern. Bessere Chancen für schwangere Frauen und für ihre Kinder“ debattiert, die noch bis Freitag mittels Online-Signatur unterstützt werden kann.
Unterschriftenliste unter www.fairaendern.at
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