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Sr. Maria Schlackl hat am 18. Oktober 2018, dem Tag gegen Menschenhandel, zum Nachdenken über das „Brandmal“ Menschenhandel im Gesicht Europas in die Linzer Redoutensäle geladen. Sie ist Gründerin des Netzwerkes gegen Menschenhandel in Oberösterreich. „Glückliche Menschen erniedrigen nicht“, sagt sie. Warum es trotzdem so viele Erniedriger/innen gibt, ist oft in einer Spirale der Erniedrigungen begründet. Vertreter/innen aller Landtagsparteien waren da und stellten sich einer Diskussion. Die Wiener Kriminologin Katharina Beclin forderte bessere Gesetze und Schutzmaßnahmen. Nur zehn Prozent der Anklagen gegen Menschenhandel enden mit Verurteilungen, doch in den weitaus meisten Fällen kommt es nicht zu Anklagen: aus Angst und wegen der Abhängigkeit der Opfer. Wie können die Kinder, die zum Betteln oder zur Prostitution verkauft werden, wie können Erwachsene geschützt werden? Viele treibt die Armut in die Falle. Und es kommt vor, dass Kinder, die dann etwa beim Betteln aufgegriffen werden, einfach abgeschoben werden, obwohl es gesetzlich für sie Schutz gäbe. So werden sie zurückgetrieben in die Hände der Menschenhändler/innen, die sie hierher verkauft haben. In der Diskussion zeigte sich: Es braucht mehr Schulung, es braucht mehr Personal, etwa in den Arbeitsinspektoraten. Es braucht effiziente Entwicklungspolitik: Entwicklungshilfe und gerechten Handel. Armut führt zu Abhängigkeit und fördert Ausbeutung, ob es um Prostitution oder um Arbeitskräfte-Ausbeutung geht.
Um Menschenwürde muss man sich kümmern. Der Wiener Religionspädagoge Martin Jäggle vermutet, dass für die Menschenrechtserklärung in Europa heute wohl kein Konsens mehr erzielbar wäre.
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