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Inhalt:

„Alle meine Quellen entspringen in dir“

Gesellschaft & Soziales

Die Eucharistie wieder in den Mittelpunkt zu rücken, gemeinsam den Glauben zu vertiefen und kulturelle Höhepunkte Ungarns kennenzulernen, dazu lädt die Reise zum „Eucharistischen Kongress“ in Budapest ein. 
 

Ausgabe: 12/2020
17.03.2020
- Elisabeth Leitner
Die Basilika von Esztergom in Ungarn mit weitem Blick über das Land
Die Basilika von Esztergom in Ungarn mit weitem Blick über das Land
© ©Dronandy - stock.adobe.com

Die Eucharistie wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken und ihre Bedeutung für das Leben der Kirche zu stärken, ist das Grundanliegen der Veranstalter, die heuer zum „Eucharistischen Weltkongress“ nach Ungarn einladen. Sie stellen ein Zitat aus Psalm 87 in den Mittelpunkt: „Alle meine Quellen entspringen in dir.“ „Mit diesem starken und sprechenden Bild wird einerseits an Gott als Ursprung und Quelle allen Lebens erinnert und andererseits die Eucharistie als Feier qualifiziert, in der für die Menschen das ,weiterströmt‘, was durch Jesus Christus in die Welt gekommen ist“, erklärt Josef Keplinger, Referent im Liturgiereferat der Diözese Linz. Der Psalm erinnert auch daran, dass die Liturgie und im Besonderen die Eucharistie „Quelle und Höhepunkt“ allen kirchlichen Tuns ist. 

 

Geschichte

1881 wurde der „Eucharistische Kongress“ erstmals in Frankreich gefeiert. An vielen verschiedenen Standorten wurde er in den Jahren danach veranstaltet. 1960 etwa in München: Dort nahm man schon vieles vorweg, was erst zwei Jahre später beim II. Vatikanischen Konzil Thema war, etwa die zum Volk gewandte Liturgie in der jeweiligen Landessprache. Damals nahmen eine Million Gläubige teil.

 

Wertschätzung der Eucharistie

Zur gemeinsamen Reise nach Ungarn sind alle eingeladen, „die ein besonderes Zeichen der Wertschätzung und Verehrung gegenüber der Eucharistie setzen möchten. Aber genauso jene, denen diese Feier fremd geworden ist, die sich vielleicht wieder ganz neu damit auseinandersetzten möchten“, sagt dazu Josef Keplinger vom Liturgiereferat. Besichtigungen kultureller Höhepunkte, Vorträge, Stiftsführungen und die Möglichkeit zum Austausch sind Teil des Programms (siehe Spalte rechts). In Budapest gibt es ein vielfältiges Angebot: Eucharistiefeiern, Anbetung, Katechese an verschiedenen Orten, dazu Konzerte und Ausstellungen. Die Fahrt zur 52. Auflage des Kongresses ist als Studien- und Pilgerreise geplant. Die Reiseleitung liegt in den Händen von Weihbischof Hansjörg Hofer aus Salzburg. Er wurde von der österreichischen Bischofskonzerenz als Delegierter aus Österreich ernannt.   

 

 

Reiseroute

Die Fahrt beginnt am Mittwoch, 16. September 2020, und dauert bis zum Sonntag, 20. September 2020. 

 

1. Tag: Anreise über Nord- und Südroute (siehe unten) nach Klosterneuburg, der Wiege der liturgischen und eucharistischen Bewegung. Im Stift wird ein Experte eine theologische Einführung in das Thema „Eucharistie“ halten. Danach gemeinsame Eucharistiefeier in der Stiftskirche. Stiftsführung, anschließend Fahrt zum Plattensee. Dort Nächtigung in einem Hotel am See.


2. Tag: Fahrt zur Halbinsel Tihany und zur Benediktinerabtei mit Besichtigung und Eucharistiefeier. Weiterfahrt nach Budapest.


3. Tag: Fahrt nach Esztergom mit Eucharistiefeier, Besichtigung etc. 

 

4. Tag: Panoramastadtrundfahrt in Budapest. Wer will, kann aber auch am „Familientag“ auf der Margareteninsel in Budapest teilnehmen. Um 
17 Uhr Mitfeier der großen Messe vor dem Parlament, die mit einer Eucharistischen Prozession (Lichterprozession) endet. 

 

5. Tag: Mitfeier der Abschlussmesse, die um 11 Uhr beginnt. Danach Heimfahrt.

 

An- und Abreise. Es gibt eine „Nordroute“, die in Salzburg beginnt, mit Zugsteigemöglichkeiten in Seewalchen am Attersee, Sattledt, Ansfelden, Amstetten West und St. Pölten, und eine „Südroute“, die in Villach beginnt, mit Zusteigemöglichkeiten am Wörthersee, Völkermarkt, Graz, Hartberg und Wiener Neustadt. 


Information und Anmeldung: 
Moser-Reisen: Tel. 0732/2240-42, buchbar bis 11. Mai 2020, 
Kosten: Pauschalpreis € 620,-

Josef Keplinger arbeiter als Referent im Team des Liturgiereferats und ist Kurat in der Dompfarre.
Josef Keplinger arbeiter als Referent im Team des Liturgiereferats und ist Kurat in der Dompfarre.
© Privat
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