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Papst-Schreiben „Laudate Deum“

Der Papst mahnt die Welt zum Handeln gegen den Klimawandel

WELTKIRCHE_

Im neuen Papst-Schreiben „Laudate Deum“ („Lobet Gott“) ruft Franziskus zu zügigen und umfassenden Maßnahmen gegen die Erderwärmung auf. 

Ausgabe: 41/2023
10.10.2023
- Kathpress
Papst Franziskus fordert im neuen Apostolischen Schreiben „Laudate Deum“ („Lobet Gott“) rasche Schritte gegen den Klimawandel.
Papst Franziskus fordert im neuen Apostolischen Schreiben „Laudate Deum“ („Lobet Gott“) rasche Schritte gegen den Klimawandel.
© REMO CASILLI / REUTERS / picturedesk.com

Skeptiker:innen an der Theorie der Erderwärmung hält der Papst in dem Text entgegen, der menschengemachte Ursprung des Klimawandels könne „nicht mehr bezweifelt werden“.

 

Dabei richtet sich Franziskus auch an Kritiker:innen in seiner eigenen Kirche: „Ich sehe mich gezwungen, diese Klarstellungen, die offenkundig erscheinen mögen, aufgrund bestimmter abschätziger und wenig vernünftiger Meinungen vorzunehmen, die ich selbst innerhalb der katholischen Kirche vorfinde.“ Gegen sogenannte Klimaleugner in der Kirche und außerhalb sagte der Papst: „Wie sehr man auch versuchen mag, sie zu leugnen, zu verstecken, zu verhehlen oder zu relativieren, die Anzeichen des Klimawandels sind da und treten immer deutlicher hervor.“


Mit Blick auf mögliche Gegenargumente schreibt er: „Es stimmt, dass nicht jede einzelne Katastrophe automatisch auf den globalen Klimawandel zurückgeführt werden kann. Es ist jedoch nachweisbar, dass bestimmte von der Menschheit verursachte Veränderungen des Klimas die Wahrscheinlichkeit immer häufigerer und intensiverer Extremereignisse deutlich erhöhen.“

 

Zugleich wendet er sich gegen eine Deutung der Ereignisse als anstehenden Weltuntergang. „Bestimmte apokalyptische Diagnosen erscheinen oft wenig vernünftig oder unzureichend begründet. (...) Dies sollte uns nicht dazu verleiten, zu ignorieren, dass die reale Möglichkeit besteht, dass wir einen kritischen Punkt erreichen.“

 

Möglicher Wendepunkt


Ausführlich spricht der Papst in dem Dokument, das als „Fortsetzung“ seiner Sozial- und Umweltenzyklika „Laudato siʼ“ von 2015 angekündigt war, von den Welt-Klimakonferenzen seit 1992. Er bewertet sie unterschiedlich und lobt besonders jene von Paris.

 

Über die nächste Konferenz (COP28, 30. 11. bis 12. 12. 2023) schreibt Franziskus: „Wenn wir auf die Fähigkeit des Menschen vertrauen, über seine kleinen Interessen hinauszugehen und im Großen zu denken, können wir nur hoffen, dass die COP28 zu einer deutlichen Beschleunigung der Energiewende mit wirksamen Verpflichtungen führt, die einer dauerhaften Überwachung unterliegen. Diese Konferenz kann ein Wendepunkt sein.“


Der Papst argumentiert in dem Schreiben auch volkswirtschaftlich: „Diese Situation hat nicht nur mit der Physik oder der Biologie zu tun, sondern auch mit der Wirtschaft und unserer Weise, sie zu verstehen. Die Logik des maximalen Profits zu den niedrigsten Kosten, verschleiert als Rationalität, als Fortschritt und durch illusorische Versprechen, macht jede aufrichtige Sorge um das gemeinsame Haus und jede Sorge um die Förderung der Ausgestoßenen der Gesellschaft unmöglich.“


Im letzten Kapitel heißt es unter Rückgriff auf ein Zitat der Enzyklika „Laudato siʼ“: „Wir müssen anerkennen, dass das menschliche Leben ohne andere Lebewesen nicht verstanden und nicht aufrechterhalten werden kann. Es gilt, ‚dass sämtliche Geschöpfe des Universums, da sie von ein und demselben Vater erschaffen wurden, durch unsichtbare Bande verbunden sind und wir alle miteinander eine Art universale Familie bilden, eine sublime Gemeinschaft, die uns zu einem heiligen, liebevollen und demütigen Respekt bewegt‘.“  

 

Volltext von „Laudate Deum“

 

Deutliche Worte des Papstes 

 

Durchwegs positiv sind die Reaktionen auf das Papst-Schreiben über die Klimakrise. So sind die Umweltbeauftragten der katholischen Diözesen in Österreich „erfreut und dankbar“, dass Papst Franziskus in „Laudate Deum“ so klare Worte gefunden hat.

 

„Sowohl wir kirchliche Umweltbeauftragte als auch die pfarrlichen Schöpfungsverantwortlichen erleben das Kleinreden der Klimakrise immer wieder“, betonte Markus Gerhartinger, Sprecher der katholischen Umweltbeauftragten, in einer aktuellen Aussendung, „da kommen die klaren Worte des Papstes wie bestellt.“ 


Auch die Ordensgemeinschaften befürworten das päpstliche Mahnschreiben. Für Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, findet Papst Franziskus mit „Laudate Deum“ „deutliche Worte über die Brisanz der Klimakrise. Er kritisiert ganz klar die Leugner der Erderwärmung und ihrer Folgen, und er bringt gleichsam eine Ehrenrettung der Klimaaktivisten“, betonte Rod.

 

Der Papst benenne dabei globale Zusammenhänge, kritisiere Allmachtsdenken und spreche die Schwäche der internationalen Politik an, so Rod. Es gehöre zur christlichen Grundhaltung von Ordensgemeinschaften, mit der Schöpfung bewusst umzugehen und Überfluss zu vermeiden, sagte die Ordensfrau. Als Österreichische Ordenskonferenz unterstütze man daher das Schreiben des Papstes zur Rettung der Schöpfung. „Es ist ein richtiges und wichtiges Zeichen genau zur rechten Zeit“, sagte die Generalsekretärin.

 

Die Mauer der Verdrängung durchbrechen


Warum Sie „Laudate Deum“ lesen sollten

 

Brigitte Knell

Brigitte Knell
Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich

 

Bereits „Laudato siʼ“ war hochaktuell, das setzt „Laudate Deum“ fort. Es liest sich super, ist kein klebriger Kirchen-slang. Die Hauptbotschaft ist: „Wir müssen handeln, und zwar jetzt!“ Nicht irgendwann. Wir alle tragen Verantwortung. Der Beginn der Weltsynode ist ein guter Zeitpunkt. Und die Politik muss nun Gesetze machen, damit wir die festgelegten Klimaziele locker erreichen.

 

Ernst Fürlinger

Ernst Fürlinger
Donau-Universität Krems, Religions For Future Vienna

 

Im ersten Teil von „Laudate Deum“ weist der Papst darauf hin, dass der Klimawandel auch von Kreisen in der Kirche verharmlost oder verleugnet wird. Später geht er konkret auf die Weltklimakonferenzen ein. Ein Durchbruch bei den Verhandlungen sei unbedingt notwendig. Die großen strukturellen und wirtschaftlichen Hebel müssen umgelegt werden. Die Zeit drängt!

 

Heinz Hödl

Heinz Hödl 

ehem. CIDSE-Präsident und KOO-Geschäftsführer 2002–2018

 

In der Klimafrage und in der Gerechtigkeitsfrage geht es darum, die Konzepte, die man bereits hat, umzusetzen. Wir als Kirche leiden unter mangelnder Glaubwürdigkeit. Ich glaube, weniger als 5 Prozent der Pfarren haben eine EMAS-Zertifizierung. „Laudato siʼ“ und „Laudate Deum“ sind nicht nur eine Frage der Umweltorganisationen. Es geht auch um Gerechtigkeit.

 

Anja Appel

Anja Appel 

Leiterin der KOO, Biko-Stelle für Entwicklung und Mission

 

Angesichts der Klima- und Artenkrise braucht es eine radikale Umkehr. In dieser Transformation müssen wir an der Seite derer sein, die die Hauptleidtragenden sind, die am stärksten von den Folgen unseres Lebensstils betroffen sind. Die Klimakrise ist auch eine Gerechtigkeitskrise und daher ein Arbeitsschwerpunkt der KOO in der internationalen Zusammenarbeit.

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